Valentino Rossi sorgt sich um die Sicherheit: mehr Reifenauswahl gefordert

MotoGP 2009

— 28.04.2009

Rossi & Stoner: Debatte in Sachen Einheitsreifen

Valentino Rossi fordert mit Nachdruck, dass es 2010 drei statt der bisher zwei Reifenmischungen pro Rennen gibt, Rivale Casey Stoner widerspricht ihm

Im Zuge der Sparmaßnahmen in der MotoGP gibt es auch Beschränkungen bei den Einheitsreifen von Bridgestone. Der Exklusivlieferant stellt pro Rennwochende zwei Reifenmischungen zur Auswahl. Diese Beschränkung sorgt für massiven Protest bei Weltmeister Valentino Rossi. Er hat bei Bridgestone und er Dorna formal beantragt, dass es 2010 drei verschiedene Mischungen gibt. Mit der geplanten Beschränkung auf 20 Reifen pro Fahrer und Wochenende kann Rossi jedoch leben. Es ginge ihm nicht um die Quantität, sondern um die Wahlmöglichkeiten.

"Als wir gehört haben, dass es nur noch zwei Mischungen gibt, haben wir alle gesagt: 'f...k'", wurde der Yamaha-Star von EN zitiert. Wenn man nur noch zwei Mischungen zur Auswahl hat, wird es laut Rossi gefährlich: "Ich denke, dass der Einheitsreifen eine gute Idee ist, aber nicht so. Wir brauchen drei verschiedene Reifen. Mit einem harten und einem weichen haben wir nicht genügend Auswahl. Es ist doch schon recht seltsam, wenn die Superbike-Weltmeisterschaft mehr Reifen hat als die MotoGP."

Rossi bekommt innerhalb des Fahrerfeldes viel Unterstützung - nicht allerdings von seinem Erzrivalen Casey Stoner. Der Ducati-Pilot widerspricht Rossi und ist der Meinung, dass das System gut funktioniert: "Ich denke auch nicht, dass es zu einem Sicherheitsproblem kommen wird. Wir haben einen weichen und einen harten Reifen. Das war bisher nicht so schlecht und es wird sicher noch besser, wenn wir auf Strecken kommen, wo wir mit normalen Temperaturen rechnen können."

Fotoquelle: Yamaha

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