Dani Pedrosa hatte in Motegi massiven Abrieb am Vorderreifen

MotoGP 2009

— 29.04.2009

Untersuchung: Was war mit Pedrosas Vorderreifen?

Bridgestone will klären, warum Dani Pedrosas Vorderreifen sich in Motegi so stark abgenutzt hat - Erste Erkenntnisse: Es war ein Einzelproblem

Bei Bridgestone sind intensive Untersuchungen angelaufen um zu klären, warum Dani Pedrosa beim Japan-Grand-Prix so massive Probleme mit dem Abrieb am Vordereifen hatte. Als der Honda-Werkspilot nach dem Rennen in die Boxengasse kam, fehlten im Reifen ganze Stücke. Trotz dieser Probleme hatte er es aber geschafft, als Dritter aufs Podium zu fahren. Pedrosa war mit einem Medium-Compound-Reifen unterwegs.

Erste Untersuchungen wurden gleich in Motegi eingeleitet, jetzt werden weitere Analysen durchgeführt. Bridgestone-Entwicklungschef Tohru Ubukata sagte: "Alle anderen Reifen, die an diesem Wochenende und in dieser Saison benutzt worden sind, sind problemlos gelaufen. Damit können wir sagen, dass es sich um ein Einzelproblem handelt, das nur diesen einen Reifen betrifft. Aber wir haben den Reifen natürlich schon in unserer Technikzentrum nach Tokio gebracht, wo wir das Problem genauestens untersuchen."

"Ich möchte mich bei Dani und dem Honda-Team dafür entschuldigen, aber wir konnten sehen, dass der Vorderreifen trotz des Problems bis zum Ende des Rennens Performance brachte und ich freue mich, dass Dani es auf den dritten Platz geschafft hat", erklärte Ubukata weiter.

Möglicherweise liegt die Ursache jedoch nicht nur in der Reifenmischung allein. Honda hatte bereits beim Saisonstart in Katar große Probleme mit den Vorderreifen. Es scheint so, als ob die die 2009er-Werksmaschine von ihrer Charakteristik her besonders aggressiv zu den Vorderreifen ist. Verstärkt wird das durch die spezielle Balance und Gewichtsverteilung der Maschine.

Fotoquelle: Repsol

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