Dani Pedrosa fiebert Jerez entgegen, auch wenn noch nicht alles passt

MotoGP 2009

— 29.04.2009

Pedrosa mit neuem Selbstvertrauen zum Heimrennen

Die Ergebnisse von Japan geben Dani Pedrosa und Andrea Dovizioso Auftrieb, doch sie sehen Honda vor Jerez noch nicht voll konkurrenzfähig

Bis zu 240.000 Fans werden am kommenden Wochenende an der Rennstrecke im spanischen Jerez erwartet. Und viele von ihnen werden einem der Lokalmatadoren, nämlich Honda-Werkspilot Dani Pedrosa die Daumen drücken. Der 23-Jährige hat durch seinen dritten Platz am vergangenen Sonntag in Japan viel neues Selbstvertrauen getankt. Dieser Erfolg war für ihn der Beweis dafür, dass er sich nach seinen schweren Verletzungen im Winter fast vollständig wieder erholt hat.

An Jerez hat Pedrosa gute Erinnerungen: Im vergangenen Jahr hat er dort gewonnen und seit seinem MotoGP-Debüt 2006 war er dort niemals schlechter als Zweiter. Da er im März bei den Testfahrten auf der spanischen Strecke wegen seiner Verletzung nicht teilnehmen konnte, hat der Honda-Pilot gegenüber seinen Rivalen in diesem Jahr einen kleinen Nachteil. Dennoch will er vor seinem Heimpublikum am kommenden Sonntag mit um den Sieg kämpfen.

"Es war toll, kurz vor unserer Reise nach Jerez in Japan noch ein so ermutigendes Ergebnis zu holen. Diesen Schwung müssen wir jetzt mitnehmen", sagte Pedrosa. Aber er betonte: "Auch wenn wir in Motegi aufs Podium gefahren sind - was mich wirklich sehr gefreut hat - dürfen wir uns nicht vormachen, dass wir schon voll konkurrenzfähig sind. Wir hatten in Motegi im Training große Probleme und wir wissen, dass wir weiter hart arbeiten müssen, um das volle Potenzial unseres Pakets auszuschöpfen." Unter anderem gibt es noch Probleme mit dem enormen Verschleiß der Vorderreifen.

"Aber ich freue mich wirklich schon auf Jerez. Für mich ist es immer etwas ganz Besonderes, dort zu fahren", erklärte Pedrosa weiter. "Die Fans sind so leidenschaftlich und ihre Unterstützung für mich und alle spanischen Piloten ist einfach unglaublich. Ich mag die Strecke und habe dort schon großartige Momente erlebt. Nach dem guten Ergebnis von Motegi - und da es mir körperlich auch wieder besser geht - hoffe ich, dass ich den Fans und dem Team an diesem Wochenende einen Grund zum Feiern geben kann."

Dovizioso: Lücke nach vorn geschlossen

Pedrosas italienischer Teamkollege Andrea Dovizioso fuhr in Japan auf Platz fünf. Der 23-Jährige konnte in Motegi das Tempo der Spitzenfahrer mitgehen. Das lässt das Team hoffen, dass der Italiener im weiteren Saisonverlauf ebenfalls vorne mitmischen kann. In Jerez ging Dovizioso bisher bei sieben Grand Prix an den Start, zweimal schaffte er es aufs Podium. Er gibt offen zu, dass es nicht unbedingt seine Lieblingsstrecke ist. Dennoch möchte er sich an diesem Wochenende in guter Form präsentieren.

"Nach dem Rennen in Japan kommen wir mit mehr Selbstvertrauen nach Jerez", sagte Dovizioso. "In Motegi haben wir gezeigt, dass wir 110 Prozent geben und das ganze Rennen über mitkämpfen können. Ich war mit dem Ergebnis sehr zufrieden, denn wir konnten die Lücke zum Spitzenreiter schließen. Aber wir müssen das Gesamtpaket weiter verbessern. In Japan konnten wir wegen des schlechten Wetters nicht an der Weiterentwicklung der Maschine arbeiten. Wir müssen also noch einiges testen, auch neue Teile."

Ein Teil dieser Tests soll am Rennwochenende in Jerez absolviert werden, "Wir müssen aber gleichzeitig am Setup für das Rennen arbeiten", betonte Dovizioso. Auch wenn er die Strecke in Jerez nicht sonderlich mag, verspricht der Italiener: "Ich werde dort an diesem Wochenende alles geben. Die Stimmung dort ist immer unglaublich. Dort sind so viele Zuschauer, die eine so große Leidenschaft für Motorräder mitbringen. Es ist immer toll, vor ihnen zu fahren."

Fotoquelle: Repsol

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