Bei Nicky Hayden ist der Ducati-Knoten 2009 bislang noch nicht wirklich geplatzt...

MotoGP 2009

— 11.05.2009

Ducati: Stoner will dranbleiben an der Spitze

Casey Stoner und Nicky Hayden wollen in Frankreich weitere Fortschritte machen und gemeinsam mit dem Ducati-Team einige solide Ergebnisse einfahren

Nach nur drei Rennen in der MotoGP-Saison 2009 klafft die Erfolgsschere im Ducati-Team weit auseinander. Während Ex-Champion Casey Stoner nach drei Grands Prix schon 54 Punkte auf seinem Konto hat, kam Nicky Hayden bislang nicht über fünf WM-Zähler hinaus. Das rief die Verantwortlichen des Rennstalls auf den Plan, wonach der US-Amerikaner künftig eine bessere Unterstützung erfahren soll. Damit will das Ducati-Team schon in Le Mans erfolgreich abschneiden.

"Wir haben jetzt zwei Rennen hinter uns gebracht, die uns richtig auf die Probe gestellt haben", sagte Stoner rückblickend auf die beiden WM-Läufe in Japan und Spanien. "Wir haben diese beiden Hürden aber mit ordentlichen Ergebnissen genommen. Die Charakteristiken von Motegi und Jerez bescheren uns einfach immer ein paar Probleme - vor allem in den engen Kurven, wo unser Bike nicht so agil ist wie sonst."

"Auch Le Mans ist teilweise von solchen Ecken gekennzeichnet, denn es ist gewiss keine schnelle und flüssige Strecke", erklärte der Australier. "Ganz im Gegenteil: Das ist eigentlich ein klassischer Stop-and-Go-Kurs, wo gute Bremsen unbedingt erforderlich sind. Wenn wir erst einmal dort sind, werden wir schon sehen, was wir in Le Mans leisten können. Die Saison wird jedenfalls lang und ist noch immer komplett offen - das haben wir an den drei Siegern in drei Rennen gesehen."

"Außerdem hat die WM-Führung bislang nach jedem Grand Prix gewechselt und vier Jungs liegen an der Spitze nur wenige Punkte auseinander. Prognosen machen in diesem Zusammenhang nur wenig Sinn", erläuterte Stoner das gegenwärtige Kräfteverhältnis in der MotoGP und fügte an: "Wichtig ist vielmehr, gut zusammen zu arbeiten. Wir müssen einfach so viele Punkte wie möglich machen. Es wird allerdings sehr schwierig werden, ein richtiges Topergebnis einzufahren."

Davon kann Teamkollege Hayden im Augenblick freilich nur träumen. Der 27-Jährige kämpft noch immer mit seinem Bike und kann es kaum erwarten, endlich wieder am Gashahn zu drehen: "Le Mans könnte terminlich gar nicht besser für mich liegen, denn ich will unbedingt zurück auf das Bike", gab Hayden zu Protokoll. "Ich will gemeinsam mit dem Team versuchen, ein paar unserer Probleme zu lösen. Die französische Rennstrecke sollte mir liegen."

"Das Bike ist bei harten Bremsmanövern sehr stabil, die Beschleunigung ist ebenfalls richtig gut und der Speed auf den Geraden passt auch - in Le Mans braucht man all das", erklärte der Ducati-Pilot. "Wir haben etwas mehr Zeit in den Trainings und in der Qualifikation, was uns allen sicherlich zugute kommen wird. Vielleicht kann ich sogar noch etwas mehr davon profitieren als die anderen. In Le Mans werden wir zudem ein neues Elektronik-Management bekommen."

Fotoquelle: Ducati

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