Gabor Talmacsi ist stinksauer auf Jorge Martinez, und hat alle Verträge gekündigt

MotoGP 2009

— 14.05.2009

Talmacsi: Sofortige Trennung von Aspar!

Paukenschlag in der 250er-Klasse: Gabor Talmacsi hat sich mit sofortiger Wirkung von seinem Aspar-Team getrennt - kein Start in Le Mans

Gabor Talmacsi wird am Wochenende in Le Mans nicht an den Start der 250er-Klasse gehen. Wie das Management des Ungarn am Donnerstag mitteilte, wurde darüber hinaus auch der Zweijahresvertrag mit dem Aspar-Team von Jorge Martinez mit sofortiger Wirkung aufgelöst, mit dem gemeinsam man 2007 den Titel in der 125er-Klasse gewann.

Der Grund für die Vertragsauflösung liegt in einem nicht vorhandenen zweiten Motorrad und in einer einseitigen Veränderung der Vermarktungsrechte, über die, so ein verärgerter Talmacsi-Manager Stefano Favaro, "man vergessen hat, uns zu informieren."

Seitens Talamcsi sei man davon ausgegangen, dass spätestens zum Europa-Auftakt in Jerez die Sponsorenprobleme des Aspar-Teams gelöst sein, doch "passiert ist nichts. Als dazu noch bestimmte Rechte, die seit Jahren exklusiv bei Faster Management lagen, zu einer dritten Partei abgegeben wurden, haben Gabor und ich beschlossen, den Vertrag zu beenden."

Zukunft völlig offen

"In meinem Leben dreht sich alles um den Rennsport", ergänzte Talmacsi. "Aber wir kamen zu einem Punkt, an dem wir die Situation neu überdenken müssen. Das hat mich seit Katar permanent beeinflusst, und es ist sehr schwer, mit Tempo 250 auf der Strecke zu fahren, während deine Konzentration von solchen Problemen abgelenkt wird."

Dieser Entschluss habe zudem die volle Unterstützung der Talmacsi-Sponsoren. Wie es weitergehen wird, ist jedoch noch völlig offen. "Wir werden eine Lösung finden", ist sich Manager Favaro sicher, während Talmacsi nachtrat: "Ich weiß nicht, was die Zukunft bringen wird, aber es kann im Vergleich zu den jetzigen Bedingungen nur besser werden."

Talamcsi liegt in der 250er-Gesamtwertung nach drei Saisonrennen mit 28 Punkten auf Rang sechs. Ein vierter Platz in Motegi war seine bisher beste Saisonleistung, in Doha und in Jerez landete der 27-jährige Ungar auf den Positionen zehn und sieben.

Fotoquelle: Aspar

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