Jorge Lorenzo fuhr in Mugello zum zweiten Mal 2009 auf Pole

MotoGP 2009

— 30.05.2009

Lorenzo auf Pole-Position im Rossi-Land

Yamaha-Pilot Jorge Lorenzo steht beim Großen Preis von Italien auf der Pole-Position - Valentino Rossi startet nur aus der zweiten Reihe

Jorge Lorenzo ist der Sieger des Qualifyings zum Grand Prix von Italien. In einer mitreißenden Session, in der am Ende die ersten vier Fahrer innerhalb von 0,161 Sekunden lagen, konnte sich der Spanier in Yamaha-Diensten durchsetzen und Ducati-Pilot Casey Stoner um 0,021 Sekunden auf Platz zwei verweisen.

Loris Capirossi gelang die drittbeste Zeit und startet damit bei seinem Heim-Rennen aus der ersten Startreihe. Weltmeister Valentino Rossi musste sich dagegen mit Rang vier begnügen. Dies ist das erste Mal in der MotoGP-Karriere des "Doktors", dass Rossi in Mugello nicht von der ersten Startreihe aus ins Rennen geht.

Bei strahlendem Sonnenschein und idealen Streckenbedingungen sah es während des heutigen Qualifyings lange so aus, als ob die Pole-Position nur an einen Yamaha-Piloten gehen könnte. Rossi, Lorenzo und Colin Edwards dominierten die erste Häfte der Session. Doch nach einer recht langen Phase, während der praktisch keiner der Fahrer seine jeweilige Bestzeit verbessern konnte, begannen sechs Minuten vor Schluss die Zeiten geradezu zu purzeln.

Zuerst übernahm Stoner die Spitzenposition, dann konterte Rossi mit einer neuen Bestzeit. Eine Minute vor Schluss war es schließlich Capirossi, der sich überraschend an die Spitze des Zeitentableaus setzen konnte. Doch sowohl Stoner und schließlich Lorenzo konnten dem noch eins draufsetzen und überflügelten den Suzuki-Piloten. Rossi biss sich an der Zeit seines Landsmannes dagegen die Zähne aus und blieb auf Rang vier kleben.

Repsol-Honda enttäuschend

Hinter dem Weltmeister platzierte sich ein überraschend starker Randy de Puniet, der zwar zwischendurch mal wieder von der Strecke abkam, am Ende aber nur drei Zehntelsekunden langsamer als Rossi war. Enttäuschend verlief das Training dagegen im Repsol-Honda-Team. Andrea Dovizioso und Dani Pedrosa landeten nur auf den Plätzen sieben und acht.

Die beiden schnellsten Motorräder kamen heute übrigens aus dem Pramac-Ducati-Team. Mika Kallio gelang mit 342 km/h der Spitzenwert am Ende Start-Ziel-Geraden. Trotzdem blieb für den Finnen am Ende nur der 17. und damit letzte Startplatz. Teamkollege Niccolò Canepa kam dagegen auf seiner Heimstrecke etwas besser zurecht und fuhr auf den 13. Startplatz.

Fotoquelle: Bridgestone

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