Dani Pedrosa weiß noch nicht, ob er morgen das Rennen durchhalten wird

MotoGP 2009

— 30.05.2009

Repsol-Honda: Zittern um Pedrosa

Noch steht nicht fest, ob Dani Pedrosa in Mugello das Rennen durchfahren kann - Startplätze sieben und acht für Repsol-Honda

Über weite Strecken des Qualifyings in Mugello lag Dani Pedrosa weit jenseits der Top 10 am Ende des Feldes, ehe er sich zum Schluss doch immerhin noch auf den achten Platz nach vorne schieben konnte. Das teaminterne Stallduell gegen Andrea Dovizioso verlor er um knapp eine halbe Sekunde, trotzdem war die Performance fast ein kleiner Sieg für den Spanier.

Denn im Freien Training hatte er sich bei einem Zwischenfall verletzt: "Ich hatte einen Slide über das Hinterrad, durch den ich kräftig durchgeschüttelt wurde. Dabei wurde ein Muskel in meiner rechten Hüfte überdehnt. Jetzt müssen wir uns mal die Scans anschauen. Ich kann aber jetzt schon sagen, dass ich starke Schmerzen habe und dass mein rechtes Bein dadurch nicht mehr ganz so funktioniert, wie es funktionieren sollte", so Pedrosa.

Natürlich wird der leidgeplagte 23-Jährige über Nacht behandelt, aber dass er morgen starten kann, steht noch nicht fest: "Wir hoffen sehr, dass er fahren kann", meinte Teamchef Kazuhiko Yamano, während sich Pedrosa selbst skeptisch zeigte: "Ich hatte wirklich enorme Schmerzen. Eine Weile wusste ich nicht, ob ich heute überhaupt aufsteigen soll. Ich werde es versuchen, aber ich kann im Moment nicht sagen, wie lange ich das Rennen durchhalten werde."

Der verhängnisvolle Slide passierte in der Palagio-Linkskurve und führte neben der Überdehnung des Gesäßmuskels möglicherweise auch zu einem Einriss des Schenkelhügelknochens. Deutlich besser erging es zumindest gesundheitlich gesehen Dovizioso, der mit 0,661 Sekunden Rückstand auf die Pole-Position Siebenter wurde. Doch trotz des insgesamt enttäuschenden Repsol-Honda-Resultats strich der Italiener vor seinem Heimrennen die positiven Aspekte heraus.

"Gestern fehlten uns 1,3 Sekunden, heute Morgen noch eine, jetzt ist es eine halbe. Darüber freue ich mich", erklärte er. "Wir stellten im Vormittag etwas am Setup um, was meine Probleme am Kurveneingang etwas linderte. Ich bin zuversichtlich, dass wir bis zum Rennen noch zwei, drei Zehntelsekunden finden können. Es wird jedoch schwierig, die Pace der Schnellsten konstant mitzugehen. Ich hätte ehrlich gesagt auf die zweite Startreihe gehofft."

Fotoquelle: GEPA

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