Loris Capirossi ging in der 16. Runde sogar an Casey Stoner vorbei

MotoGP 2009

— 31.05.2009

Capirossi schöpft durch Führungskilometer Hoffnung

Suzuki-Haudegen Loris Capirossi mischte bei seinem Heim-Grand-Prix ganz vorne mit - Platz fünf bestes Saisonergebnis bisher

Der MotoGP-Thriller beim heutigen Grand Prix von Italien verlief ganz nach dem Geschmack der zigtausenden Tifosi auf den Rängen. Denn Loris Capirossi war einer von gleich vier Italienern, die über die Renndistanz von 23 Runden für einige Zeit in Führung lagen. Neben dem Suzuki-Werkspiloten waren dies Andrea Dovizioso (Repsol-Honda), Valentino Rossi (FIAT-Yamaha) und der erstaunliche Marco Melandri mit seiner Kawasaki Ninja ZX-RR des Hayate-Teams.

"Loris kämpfte heute wie ein Tier und er hatte auch seinen Motorradwechsel perfekt getimt. Aufgrund seiner richtig schnellen In- und Outlaps konnte er sich in der Spitzengruppe halten", attestierte dem Grand-Prix-Veteran sein eigener Teamchef Paul Denning großes Lob.

Capirossi selbst geriet nach seinem bislang besten Saisonergebnis ins Schwärmen: "Was für ein Rennen! Es war einfach fantastisch, einen Grand Prix anzuführen - noch dazu vor heimischer Kulisse. Auch Casey Stoner aus eigener Kraft zu überholen, war eine Wohltat", sagte der 36-Jährige aus Bologna unmittelbar nach der Zieldurchfahrt.

"Ich habe heute mein Bestes gegeben und beinahe hätten wir das Resultat eingefahren, welches das ganze Team verdient. Als ich zum Motorradwechsel hereinkam, war ich auf Anhieb sehr schnell damit unterwegs und versuchte gleich, Casey einzuholen. Dies ist mir auch gelungen, aber von diesem Zeitpunkt an war es schwierig, mit ihm mitgehen zu können. Daher habe ich mich darauf konzentriert, die Jungs hinter mir auf Distanz zu halten", fuhr der Routinier fort.

Obwohl sich Capirossi die Seele aus dem Leib fuhr, musste er in der Schlussphase des überaus spannenden Rennens ein paar Plätze preisgeben. Zu sehr fehlte es der Suzuki an Topspeed. "Das Team hat an diesem Wochenende unglaublich hart gearbeitet und alles gegeben, um für die heutigen Bedingungen die beste Lösung zu finden. Das Bike vermittelte sowohl im Nassen als auch im Trockenen einen guten Rhythmus", so Capirossi.

"Aber wir sind jetzt auf die Hilfe von Suzuki angewiesen, denn auf den Geraden ist es schwierig, den schnelleren Maschinen folgen zu können. Dies hindert uns im Moment an besseren Ergebnissen. Ich möchte allen einen großen Dank sagen, denn wir haben an diesem Wochenende mit dem Setup einen richtig großen Schritt gemacht. Darauf wollen wir beim nächsten Rennen in zwei Wochen aufbauen", zeigte sich Capirossi mit dem Wochenende zufrieden.

Fotoquelle: Bridgestone

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