Die beiden Yamaha-Piloten arbeiteten beim Test in vielen Bereichen

MotoGP 2009

— 15.06.2009

Yamaha: Seltene Testmöglichkeit intensiv genutzt

Valentino Rossi und Jorge Lorenzo hatten in Barcelona einen vollen Arbeitsplan: Neuer Motor, Elektronik, Leistungsabgabe und Reifen, alles wurde getestet

Yamaha hatte nicht viel Zeit, den spektakulären Doppelsieg beim Katalonien-Grand-Prix zu feiern. Denn heute stand einer von nur zwei Postrace-Testtagen in dieser Saison auf dem Programm. Und diese seltene Testmöglichkeit galt es, intensiv zu nutzen - vor allem, weil jetzt vier Rennen in fünf Wochen anstehen. Barcelona-Sieger Valentino Rossi gönnte sich zumindest einen freien Vormittag und griff nach dem Mittagessen ins Geschehen ein, Teamkollege Jorge Lorenzo arbeitete den ganzen Tag. Auf der To-Do-Liste der Yamaha-Fahrer standen unter anderem ein neuer Motor (Rossi), die Elektronik und Leistungsabgabe sowie Datensammeln für Bridgestone. Rossi und Lorenzo fuhren die zweit- und drittschnellste Zeit.

"Es war anstrengend, nach gestern zu testen, aber wir hatten einen guten Tag und haben einige wichtige Dinge gefunden", bilanzierte Rossi. "Wir haben an der Elektronik gearbeitet, um die Leistungsabgabe zu verbessern. Zudem haben wir eine neue Motorenversion für die zweite Saisonhälfte ausprobiert. Und dann haben wir auch noch für Bridgestone einen neuen Reifen getestet. Wir haben ganz gute Ergebnisse erzielt. Hoffentlich fühle ich mich jetzt noch besser auf meiner M1 als am Wochenende, das ja auch schon nicht schlecht war! Am Schluss bin ich noch ein paar Qualifyingrunden gefahren und habe eine gute Zeit geholt. Wir sind also zufrieden. Jetzt fahre ich nach Hause nach Italien und erhole mich ein bisschen."

"Nach einem so intensiven Tag wie gestern war es natürlich nicht einfach, wieder an die Arbeit zu gehen und Valentino zu bitten, sich wieder auf die Maschine zu setzen", pflichtete Renningenieur Davide Brivio bei. "Aber wir haben den ganzen Nachmittag getestet und die Mühe hat sich gelohnt. Wir haben effektiv gearbeitet und wichtige Informationen gesammelt, die uns in der kommenden stressigen Phase der Saison helfen werden."

Lorenzo bezeichnete den Testtag ebenfalls als "gut": "Wir haben wichtige Dinge getestet und ich konnte auch meinen Fahrstil verbessern. Aber jetzt bin ich müde. Denn es war sehr heiß und ich habe nach einem sehr harten Rennwochenende noch einmal 80 Runden gedreht. Wir haben neue Elektroniksysteme und andere Einstellungen an der Aufhängung getestet. Dabei konnten wir einiges verbessern, deshalb bin ich froh, dass wir den heutigen Test hatten. Hoffentlich hilft es uns bei den nächsten Rennen!"

"Nach dem engen und aufregenden Rennen gestern waren Jorge und das Team heute hoch motiviert, unser Paket noch zu verbessern", erklärte Lorenzos Renningenieur Daniele Romagnoli. "Da wir in diesem Jahr weniger Trainingszeit und so gut wie keine Tests haben, ist es riskanter, während der Rennwochenenden an der Basisabstimmung Neues auszuprobieren. Heute haben wir jedoch am Chassis verschiedene Einstellungen getestet, um das Fahrverhalten beim heftigen Bremsen zu verbessern. Zudem haben wir an der Elektronik gearbeitet, um die Beschleunigung zu optimieren. Das Team hat sich jetzt eine kleine Pause verdient. Und dann fahren wir zuversichtlich nach Assen."

Fotoquelle: Yamaha

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