Stefan Bradl leistete erst gute Testarbeit, dann verletzte er sich im Rennen

MotoGP 2009

— 22.06.2009

Bradl: IDM-Besuch endet mit Kapselriss

Mehrere 125er-WM-Piloten nahmen am Wochenende am IDM-Rennen auf dem Sachsenring teil, Stefan Bradl stürzte dabei und verletzte sich an der Hand

Genau vier Wochen vor dem deutschen Grand Prix trafen sich am Wochenende die Piloten der IDM auf dem Sachsenring. Zu Gast beim IDM-Wochenende waren auch mehrere Fahrer aus der 125er-Weltmeisterschaft, die die Gelegenheit nutzten, um auf der Strecke schon einmal für den Grand Prix zu testen: Stefan Bradl, Jonas Folger, Jasper Iwema, Randy Krummenacher und Danny Webb. Als Highlight stand am gestrigen Sonntag ein Einladungsrennen auf dem Programm, in dem die Top 15 der IDM gegen die Grand-Prix-Starter antraten.

Für Bradl endete der Besuch am Sachsenring allerdings mit einer verletzten Hand. Im Einladungsrennen, in dem er von der Pole Position gestartet war, hatte Bradl schon in der zweiten Kurve einen Highsider und ging zu Boden. "Im Rennen hatte ich schon in der ersten Kurve fast einen Sturz, als ich Marcel Schrötter, der einen Rutscher noch abfangen konnte, ausweichen musste. Dann wollte ich in der zweiten Kurve, einer Linkskurve, nochmal etwas früher ans Gas gehen und flog dann aber auch schon per Highsider ab. Mir ist noch nicht so richtig klar warum das passierte", gab der Kiefer-Pilot zu Protokoll.

Zunächst schien Bradl unverletzt zu sein, doch am gestrigen Sonntagabend stellte sich heraus, dass der Sturz doch Folgen hatte. Bradl fuhr gleich nach dem Rennen zusammen mit seinem Arzt Dr. Riedel in die heimische Klinik nach Augsburg, um seine schmerzende Hand untersuchen zu lassen. Nach zwei Stunden ausführlicher Untersuchung ergab sich die Diagnose: Kapselriss am Daumen und Handgelenk der rechten Hand.

"Ich bin sehr froh, dass nichts gebrochen ist. Sonst hätte ich die nächsten Rennen nicht fahren können. Da nächste Woche schon der GP in Assen stattfindet wird es nun mit Medikamenten behandelt, damit ich in Assen an den Start gehen kann", kommentierte Bradl die Diagnose und sieht dem Rennen in Assen zuversichtlich entgegen.

Ansonsten hat sich der Ausflug an den Sachenring für den Kiefer-Piloten gelohnt. So absolvierte der junge Bayer ein straffes Testprogramm, sortierte diverse Fahrwerksteile aus und testete verschiedene Reifenmischungen: "Wir haben verschiedene Hinterreifen probiert, wie zum Beispiel die Reifenmischung vom letzten Jahr beim GP und haben herausgefunden, dass der noch immer hervorragend funktioniert. Dazu haben wir noch eine andere Richtung eingeschlagen, um für das Qualifying eine gute Abstimmung zu finden. Das konnten wir sonst bei den WM-Rennen nicht so intensiv, da uns dort meistens die Zeit dazu fehlt", berichtete er.

Fotoquelle: www.konzept-medienhaus.com

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