Stürze und Verletzungen: Toni Elias hatte in Assen schon viele Horrorerlebnisse

MotoGP 2009

— 24.06.2009

Gresini erwartet Fortschritte in Assen

Alex de Angelis und Toni Elias sind vor dem Grand Prix in Assen optimistisch: Gute Fortschritte beim Barcelona-Test - Und eine Portion Magie?

2009 war bislang nicht gerade das Jahr von Gresini-Honda. Die beiden Piloten Alex de Angelis und Toni Elias konnten nur selten im bisherigen Saisonverlauf beeindrucken, erst durch den eintägigen Test in Barcelona sollen nun entscheidende Fortschritte gelingen. "Obwohl es bei uns bisher nicht lief, hat die gesamte Mannschaft konsequent gearbeitet", erklärte Teamchef Fausto Gresini. "Wir haben gute Erinnerungen an Assen. Vielleicht legt sich ja wieder etwas Magie über uns."

Mit Zauberei wollen die beiden Piloten nur wenig zu tun haben. Ihnen ist es wichtiger, dass die Kunden-Honda anständig läuft. Seit Saisonbeginn mangelte es an Grip am Hinterrad. "Ich liebe Assen, weil es so schön schnell ist - genau wie Laguna Seca", sagte Alex de Angelis, "daher freue ich mich auf die beiden kommenden Rennen. Ich glaube, dass wir mit kleinen Verbesserungen einen deutlichen Sprung nach vorne machen können, weil alle sehr eng beisammen liegen."

Man müsse sich gleichzeitig bewusst sein, dass man allerdings genauso schnell auch wieder zurückfallen könnte, mahnte de Angelis. "In Assen lief es für mich meistens sehr gut. Nur im vergangenen Jahr, in meinem ersten MotoGP-Rennen dort, flog ich schon in der allerersten Runde heraus. Das will ich natürlich diesmal mit einer guten Leistung wieder wettmachen."

Auch Teamkollege Toni Elias mag die Strecke in den Niederlanden, "aber sie hat es nicht oft gut mit mir gemeint. 2005 konnte ich wegen einer Verletzung gar nicht starten, im Jahr danach flog ich nach zwei Runden ab und verletzte mir die Schulter", erinnerte sich der Spanier. "2007 bin ich im Training gestürzt und brach mir das Bein. Im vergangenen Jahr kam ich endlich einmal ins Ziel und wurde Zwölfter. Also hoffentlich ist der Bann gebrochen."

"Wir hatten oft Probleme mit dem Grip am Hinterrad, aber beim Test in Barcelona haben wir Fortschritte gemacht", zeigte sich Elias optimistisch. "Wir sind schon gespannt, wie sich diese Entwicklungen in Assen auswirken werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir bei all dem Autfwand, den das Team in den vergangenen Wochen betrieben hat, jetzt endlich einmal ein gutes Ergebnis verdient haben."

Fotoquelle: Honda

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