Mika Kallio zog sich in Assen eine Verletzung zu - der USA-Start ist in Gefahr

MotoGP 2009

— 28.06.2009

Kallio: USA-Start ist nicht sicher

Pramac-Pilot Mika Kallio war in Assen auf dem besten Weg zu vielen WM-Punkten, flog aber noch in der letzten Runde vom Bike und verletzte sich

Es hätte alles so schön sein können für Mika Kallio und sein Pramac-Team. Nach einer eher bescheidenen Leistung in der Qualifikation trumpfte der Finne im MotoGP-Rennen in den Niederlanden ganz groß auf und hätte vermutlich einen sechsten Rang ins Ziel gebracht - drei Kurven vor Schluss war der WM-Lauf allerdings vorbei für den 26-Jährigen. Aufgrund eines Fehlers flog der Ducati-Pilot von seiner Maschine und quetschte sich einen Finger an seiner linken Hand.

"Das ist unglaublich schmerzhaft", klagte Kallio nach dem Rennen - kein Wunder: Der frühere KTM-Fahrer war so ungünstig vom Bike gefallen, dass seine Hand unter dem Motorrad auf dem blanken Asphalt entlang schliff. "Ich habe große Schmerzen in dem Finger, den ich mir schon bei meinem ersten MotoGP-Test in Valencia verletzt habe. Vielleicht sollte ich das Ding einfach abschneiden", scherzte der Finne.

"Aber Scherz beiseite: Es ist einfach schade, wenn man bedenkt, wie das Rennen gelaufen ist. Ich habe einen Fehler gemacht und das tut mir sehr leid für das Pramac-Team. Sie haben mir in Assen wirklich ein sehr konkurrenzfähiges Bike zur Verfügung gestellt", gab sich Kallio reumütig. "Jetzt fahre ich erst einmal wieder nach Finnland und lasse dort meine Hand untersuchen. Ich werde alles tun, um in Laguna Seca am Start zu sein."

Dieses Thema beschäftigt freilich auch das Pramac-Team um den Technischen Direktor Fabiano Sterlacchini. "Die meisten Sorgen machen wir uns um seine Verletzung. Anfangs sah es wirklich übel aus, aber dank Doktor Costas Behandlung haben sich die Dinge etwas verbessert - auch wenn es noch nicht sicher ist, ob Mika in Laguna Seca fahren kann. Sobald er die medizinischen Checks in Finnland absolviert hat, wissen wir mehr."

"Auf alle Fälle sind wir stolz auf unseren Fahrer. Mika ist in diesem Rennen außerordentlich gut gefahren, auch wenn seine Qualifikation und der Rennstart nicht besonders berauschend waren. Bis drei Kurven vor Schluss war er supergut unterwegs", lobte Sterlacchini seinen glücklos agierenden Schützling in Assen. "Sein Fehler stimmt uns traurig, aber solche Dinge können im Rennsport nun einmal passieren."

Fotoquelle: Pramac

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