Die MotoGP-Konkurrenz muss in Laguna Seca ohne Pramac-Pilot Kallio auskommen

MotoGP 2009

— 30.06.2009

Laguna Seca: Kallio muss passen

Ducati-Pilot Mika Kallio wird nicht nach Laguna Seca reisen und erst am Sachsenring wieder in das WM-Geschehen der MotoGP eingreifen

Nur wenige Kurven vor dem Ziel in Assen musste Mika Kallio alle Hoffnungen auf eine gute Platzierung begraben. Der finnische Pramac-Pilot stürzte in der letzten Runde und zog sich dabei eine folgenschwere Verletzung an seinem Ringfinger zu, als seine Hand unter dem Motorrad auf dem Asphalt entlang schliff. Zunächst hatte Kallio mit einem Start in den USA geliebäugelt, wird das Rennen in Laguna Seca aber auslassen und vor dem Sachsenring keiner OP unterziehen müssen.

"Mikas Gesundheitszustand ist gewiss besser, als wir unmittelbar nach dem Rennen zunächst dachten. Nichtsdestotrotz haben wir uns dazu entschieden, ihn für ein Wochenende zu beurlauben, damit er sich auskurieren kann", kommentierte Pramacs Technischer Direktor, Fabiano Sterlacchini die Situation um seinen Schützling. "Wir wollen, dass er in drei Wochen am Sachsenring wieder in Topform ist."

"In dieser Zeit wird sich Mika aber keiner Operation unterziehen müssen. Wir in Laguna Seca nur mit einem Fahrer antreten", kündigte Sterlacchini an - demnach wird das Team in den USA nur mit Niccolò Canepa vorstellig werden, der erstmals auf dem schwierigen Kurs von Laguna Seca vorfahren wird. Auch für Kallio wäre es die Rennpremiere geworden. "Ich hatte mich so sehr darauf gefreut, in Laguna Seca zu fahren", klagte der Finne.

"Ich schätze, das Schicksal hat es anders gewollt. Dem werde ich mich fügen, obwohl es sehr schade ist", gab der 26-Jährige nach eingehenden ärztlichen Untersuchungen zu Protokoll. "Wir haben diese Entscheidung gemeinsam mit den Rennmanagern von Pramac getroffen und ich halte es für die beste Lösung" - Kallio hatte sich bei seinem Sturz den Finger schwer gequetscht und wird vermutlich seinen Fingernagel am Ringfinger für immer einbüßen.

"Laguna Seca wäre für mich eine neue Strecke gewesen, die ich erst einmal hätte kennen lernen müssen - angesichts meines schwierigen Gesundheitszustandes wollten wir dieses Risiko einfach nicht eingehen", sagte Kallio. "Ich werde mich jetzt bestmöglich um mich selbst kümmern, um am Sachsenring wieder in Form zu sein. Das ist übrigens meine Lieblingsstrecke im WM-Kalender. Ich wünsche Niccolò alles Gute und hoffe, dass er gut abschneidet."

Fotoquelle: Bridgestone

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