Jonas Folger hat den Schulstress abgehakt und freut such aufs Heimrennen

MotoGP 2009

— 13.07.2009

Folger: "Heim-Grand-Prix ist etwas Besonderes"

Jonas Folger fiebert seinem Heimrennen am Sachsenring entgegen: "Es ist eine tolle Rennstrecke!" - Schulstress in der rennfreien Zeit

Nach dem tollen siebten Platz in Assen, dem "geilsten Rennen der Saison", wie er es selbst bezeichnete, waren Jonas Folger und seine Familie noch am Samstagnachmittag in Richtung Nürnberg zum Norisring abgereist. Dort hatte der Überraschungsmann dieser 125er-WM-Saison auf Einladung des ADAC das DTM-Rennen besucht.

Doch schon am Montag, dem 29. Juni, war es vorerst einmal vorbei mit ausgedehnten Freizeitfreuden. "Die Abschlussprüfung in Englisch stand auf dem Stundenplan und danach musste ich mich auch noch für die mündliche Prüfung vorbereiten, die ich am vergangenen Montag mit 'Sehr Gut' bestanden habe", wusste der Jungstar vom Schulstress in der Pause nach Assen zu berichten. In seiner knapp bemessenen Freizeit zwischen den Rennen hätte er wohl lieber mit seinen Freunden eifrig Basketball gespielt - das ist sein Hobby.

Trotz seiner Jugend meistert Folger die schmale Gratwanderung zwischen Rennsport und Ausbildung mit Bravour: "Ja, ich bin schon oft weg von zu Hause oder muss eben Termine wahrnehmen. Die machen aber auch zum Teil wirklich Spaß! Und wenn wieder ein Rennwochenende ansteht, dann freue ich mich jedes Mal aufs Neue, dass ich wieder einen Rennen fahren darf."

Mit dem Motorrad Grand Prix von Deutschland am Sachsenring am kommenden Wochenende wartet auf Folger ein nicht alltägliches Rennwochenende. "Mein Heim-Grand-Prix ist etwas ganz Besonderes für mich. Nicht nur weil ich dort mit einer speziellen Lederkombi fahren werde - wie diese aussieht, verrate ich natürlich nicht - sondern auch, weil der Sachsenring für mich eine tolle Rennstrecke ist", so der Bayer, der sich die IDM-Veranstaltung Mitte Juni zunutze machte, um sich bessere Streckenkenntnisse anzueignen.

"Für mich war der IDM-Lauf sehr wichtig, weil es erst das zweite Mal war, dass ich auf dieser Rennstrecke gefahren bin. Das geliehene Motorrad war sehr identisch zu meinem WM-Bike und ich denke, dass sich dies vorteilhaft für mich auswirken wird, da wir nun schon Einstellungsdaten haben", erklärte er. Und dass er das IDM-Rennen gewonnen hat, dürfte sich im Kopf vorteilhaft auswirken.

Ein Blick auf den WM-Zwischenstand entlockt dem sympathischen und stets freundlichen jungen Mann aus Mühldorf ein breites Grinsen. "Es motiviert mich unheimlich, dass ich derzeit bester Deutscher im Feld bin. Jetzt muss ich nur noch schauen, ob ich den Vorsprung auch bis zum Ende der Saison halten kann", meinte der Aprilia-Pilot und gibt auch gleich die Marschrichtung für die restlichen Rennen vor: "Das ist auch mein Ziel für dieses Jahr!"

Fotoquelle: Privat

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