Casey Stoner muss auch am Sachsenring angeschlagen an den Start gehen

MotoGP 2009

— 14.07.2009

Stoner weiter angeschlagen: "Es wird wieder hart"

Gastritis, Anämie und jetzt auch noch schmerzende Rippen: Casey Stoner ist auch am Sachsenring nicht ganz fit - Nicky Hayden dagegen voller Vorfreude

Ducati-Star Casey Stoner muss auch am kommenden Wochenende auf dem Sachsenring die Zähne zusammenbeißen. Der angeschlagene Australier wird wohl noch einige Wochen brauchen, bis er zu seiner alten Sträke zurückgefunden hat. Nach dem US-Grand-Prix in Laguna Seca ließ sich Stoner in den USA durchchecken.

Die Tests bestätigten den Verdacht, dass er an einer leichten Gastritis und an Blutarmut leidet. Mit der Diagnose sind die Leiden noch nicht geheilt. In den kommenden Wochen muss sich Stoner weiter behandeln lassen. Die Ärzte gehen davon aus, dass Stoner mit der richtigen Therapie in ein paar Wochen zu seiner alten Stärke zurückfinden wird.

"Ich war bis Samstag in den USA und habe all diese Tests machen lassen. Ich möchte mich bei allen Ärzten bedanken, die daran beteiligt waren, Dr. Ting und Dr. Tuan im Fremont Surgery Center, Dr. Macchiagodena, Dr. Catani, Dr. Ceccarelli und natürlich bei meinem Physiotherapeuten Freddy. Hoffentlich fühle ich mich mit ihrer Hilfe bald Schritt für Schritt besser", sagte Stoner.

Er fühle sich noch nicht zu 100 Prozent fit, doch sein größtes Problem seien jetzt gar nicht mehr die Magenprobleme: "Mein größtes Problem ist nun, dass ich nach meinem Crash im US-Qualifying extreme Schmerzen in den Rippen habe. Es wird wahrscheinlich wieder eine harte Woche. Aber wir werden wie immer unser Bestes geben, um in der Weltmeisterschaft so dicht wie möglich an der Spitze zu bleiben." Stoner ist derzeit Gesamtdritter hinter den beiden Yamaha-Piloten Valentino Rossi und Jorge Lorenzo.

"Es sind schwierige Zeiten für Casey, aber wir wissen, dass er hart im Nehmen ist", sagte Teamchef Livio Suppo. "Er wird kämpfen wie ein Löwe, so wie er das in den vergangenen Rennen getan hat - auch wenn der Crash in Laguna Spuren hinterlassen hat und das sicherlich nicht weiterhilft."

Stoners Ducati-Stallgefährte Nicky Hayden dagegen kommt voller Zuversicht an den Sachsenring. Dass er beim Heimrennen in Laguna Seca sein bisher bestes Saisonergebnis holen konnte, bringt noch Extra-Motivation. "Wir haben in den vergangenen Wochen große Fortschritte gemacht und ich hoffe, dass wir so weitermachen. Denn es macht keinen Spaß, das Feld von hinten aufzurollen", erklärte der Amerikaner. "Unser Rückstand auf die Spitze ist immer noch groß. Um ihn aufzuholen, müssen wir konzentriert bleiben und viel arbeiten."

Der Sachsenring sei "eine weitere kurze, kurvige Strecke mit Rundenzeiten fast genauso wie in Laguna Seca", so Hayden: "Aber ich mag die Strecke und war dort in der Vergangenheit gut unterwegs. Die erste Sektion ist supereng. Dieser Abschnitt wird für mich auf unserer Maschine der schwierigste. Aber ich hoffe, dass ich in der zweiten Streckenhälfte auftrumpfen kann. Dazu gehört auch die Wasserfall-Kurve, die wirklich klasse ist, wenn man schnelle, blinde Kurven mag, die einem den Atem nehmen! Und normalerweise herrscht in Deutschland am Rennsonntag auch immer volles Haus - da sind überall Fans. Das ist eine großartige Stimmung."

Fotoquelle: xpb.cc

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