Casey Stoner setzte am Freitag am Sachenring sofort eine Bestzeit

MotoGP 2009

— 17.07.2009

Sachsenring: Ducati voll auf Kurs

Casey Stoner konnte sich mit schnellen Runden am Freitag an die Spitze setzen, Nicky Hayden mit stabiler Form

Bei Ducati kann man seit Laguna Seca endlich wieder von einem schlagkräftigen Team mit zwei schnellen Piloten sprechen. Nicky Hayden konnte seine gute Form vom Heimspiel offenbar konservieren und zeigte sich auch am Sachsenring von seiner guten Seite. Der Amerikaner war bei den nassen Bedingungen zu Beginn der Session ganz vorne und fiel erst am Ende bei abtrocknender Strecke auf Rang acht zurück. Die Bestzeit blieb in der Ducati-Familie: Casey Stoner war am Ende Erster.

"Es wäre besser gewesen, wenn die gesamte Session im Nassen gewesen wäre", meinte der Australier am Abend. "So gab es einfach kein richtiges Feedback. Aber insgesamt scheint das Bike gut zu laufen. Wir mussten ein paar Sachen anpassen, zum Beispiel den Sattel. Ich bin glücklich, denn es läuft gut." Stoner spürte von seinen gesundheitlichen Problemen am Freitag nichts, erst am Sonntag im Rennen droht wieder Erschöpfung.

"Wir haben die GP9 immer weiter entwickelt", freute sich Stoner. "Das sieht man auch an den Leistungen von Nicky. Es freut mich sehr, dass er dabei ist. Angesichts meiner Gesundheit fände ich es gut, wenn es morgen regnen würde, denn dann könnte ich für den Sonntag etwas Kräfte sparen. Dann hätte ich wahrscheinlich bessere Siegchancen."

Bei Hayden merkte man die Erleichterung nach dem guten Ergebnis aus Laguna Seca deutlich. "Es war einfach schön, zur Strecke zu kommen und nicht gleich radikal umbauen zu müssen. Ich bin hier fast mit dem Setup von Laguna gefahren, dann haben wir leichte Anpassungen vorgenommen. Wir haben einen neuen Lenker. Das macht man eigentlich nicht mitten in der Saison, doch wir mussten ein paar Änderungen am Heck dadurch kompensieren."

Endlich könne er anhand der eigenen Daten Verbesserungspotenziale ausmachen, freute sich der Champion von 2006: "Mein achter Platz ist nicht berauschend, aber ich war zu Beginn der Session sehr gut. Ich war lange Zeit ganz vorne. Wenn du bei diesem Starterfeld auf P1 stehst, dann muss es gut laufen. Ich war sogar bis kurz vor Schluss Dritter. Das Problem kennen wir schon: Wenn ich versuche, das allerletzte Quentchen herauszuholen, dann geht es nicht. Wir müssen uns im Qualifying noch verbessern."

Fotoquelle: Ducati

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