Jorge Lorenzo leicht zerknirscht: Schon wieder das Yamaha-Duell verloren

MotoGP 2009

— 19.07.2009

Nach der MotoGP-Schlacht: Stimmen vom Podest

Valentino Rossi und Jorge Lorenzo über den erneuten harten Yamaha-Zweikampf, Dani Pedrosa über seine Reifensorgen

Allein die Yamaha-Werkspiloten sind in diesem Jahr in der MotoGP das Eintrittsgeld wert. Was Valentino Rossi und Jorge Lorenzo 2009 auf den Strecken bieten, ist an Spannung und Spektakel kaum zu überbieten. Ähnlich wie in Barcelona boten sich die beiden Yamaha-Stars auch am Sachsenring eine herbe Schlacht um den Rennsieg. Erneut siegte der Champion, Dani Pedrosa fuhr als Dritter auf das Podium.

"Schon wieder hatte ich einen harten Kampf. Zuerst mit Stoner, dann mit Jorge bis zur letzten Runde", erklärte Rossi nach dem Rennen. "Alle Titelkandidaten lagen ganz eng beieinander. Es war lustig, aber auch sehr hart. Die Topfahrer hatten sich für unterschiedliche Reifen entschieden, daher verhielten sich die Bikes auch unterschiedlich."

"Zur Rennmitte konnte ich an Casey vorbeiziehen, weil ich schneller war. Aber dann sah ich, dass auch Jorge sofort mitziehen konnte. Ich dachte: 'Nicht schon wieder!' Die Zweikämpfe gegen Jorge sind immer besonders hart", erklärte der erleichterte Italiener nach dem 101. Sieg. "Kurz vor Schluss habe ich heftig gepuscht, aber er konnte mich überholen. Kurz vor dem Ende konnte ich kontern. Mir war klar, dass man auf dieser Strecke schwierig überholen kann. Ich war an den entscheidenden Punkten schnell und so konnte ich vorne bleiben."

Am Ende trennten die beiden Yamaha-Kontrahenten gerade einmal 0,099 Sekunden. "Ein weiterer wichtiger Sieg, mein vierter in dieser Saison", so Rossi weiter. "Nun habe ich etwas mehr Vorsprung in der Gesamtwertung. Ich bin sehr glücklich und muss mich bei meinem Team herzlich bedanken." Der "Doktor" hat nun 14 Punkte Vorsprung in der WM-Wertung.

"Ich habe zwar schon wieder einen Zweikampf verloren, aber wir müssen trotzdem zufrieden sein", sagte Lorenzo. "Immerhin sind wir immer vorne dabei und es geht stets voran. Ich habe Geduld. Eines Tages werde ich gewinnen können." Dani Pedrosa fasste zusammen: "Zu Anfang lief es gut, doch nach sieben oder acht Runden begannen Probleme mit dem Vorderrad. Ich wäre fast abgeflogen. Ich konnte nicht mehr richtig pushen."

"Ich konnte am Ende noch an Casey vorbeigehen, aber sobald ich wieder mehr pushte, fingen die Probleme mit dem rutschenden Vorderrad wieder an", beschrieb der Spanier, der mit der Empfehlung des Sieges aus Laguna Seca angereist war. "Es hätte besser laufen können, aber letztlich bin ich mit Rang drei zufrieden. Vor allem wenn man sieht, wie es meinem Teamkollegen ergangen ist." Adrea Dovizioso gab das Rennen mit völlig demoliertem Vorderreifen entnervt auf.

Fotoquelle: xpb.cc

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