Das Suzuki-Team hat sich mit den Boxenstopps komplett verzockt

MotoGP 2009

— 26.07.2009

Suzuki verzockt sich im Wetterchaos von Donington

Während des MotoGP-Rennens von Donington regnete es mal mehr, mal weniger - Boxenstopps brachten Suzuki kein Glück

Das britische Sommerwetter brachte die Rennen der drei WM-Klassen in Donington ziemlich durcheinander. Während das 125er-Rennen aufgrund einsetzenden Regens abgebrochen und neugestartet werden musste, trocknete die Strecke beim Grand Prix der 250er-Klasse immer weiter ab. Als schließlich die MotoGP an der Reihe war, regnete es mal mehr, mal weniger.

Bis auf die beiden Ducati-Werksfahrer starteten alle Fahrer auf Slicks. Schließlich war der Asphalt weitestgehend trocken und der Regen nur schwach. Loris Capirossi startete als 14. recht ordentlich und war nach zehn Runden schon Sechster. Dann wurde der Regen etwas stärker und acht Runden vor Schluss kamen Capirossi und Teamkollege Chris Vermeulen in die Box, um auf ihre auf Regen abgestimmten Ersatzmaschinen zu wechseln.

Unglücklicherweise hörte es unmittelbar danach auf zu regnen und Suzukis Taktik erwies sich als falsch. Capirossi kam schlussendlich als Elfter ins Ziel, Vermeulen landete auf Position 13. Hinter ihm lagen lediglich die beiden überrundeten Ducati-Piloten, die auf ihren Regenreifen letztlich chancenlos waren. "Es war ein schwieriger Grand Prix für uns", resümierte Teamchef Paul Denning anschließend.

Capirossi fasste sein Rennen schließlich so zusammen: "Ich befand mich in der Gruppe, die um den sechsten Platz kämpfte, als es stärker zu regnen begann. Ich dachte, das wäre ein guter Zeitpunkt, um in die Box zu kommen und auf das Regen-Motorrad zu wechseln. Dann hörte es auf zu regnen und innerhalb von zwei Runden hatte ich meine Reifen zerstört."

Vermeulen hatte bereits vor seinem Boxenstopp damit zu kämpfen überhaupt im Sattel seiner Suzuki zu bleiben. "Die Bedingungen schienen sich in jeder Kurve zu ändern. Das machte es schwierig, Temperatur in die Reifen zu bekommen und Grip aufzubauen", erklärte der Australier. "Alles war schwierig. Dann hatte ich einen großen Rutscher und kam von der Strecke ab, was mich sehr viel Zeit gekostet hat."

In Runde 28 folgte er seinem Teamkollegen in die Box. "Ich dachte, es würde nun stärker regnen. Aber stattdessen hörte es auf. Es war also die falsche Entscheidung", so Vermeulen, der seinen Fahrerkollegen abschließend ein Kompliment machte: "Glückwünsche an alle, die im Sattel geblieben sind. Das war heute harte Arbeit da draußen."

Fotoquelle: Suzuki

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