Alvaro Bautista: 2010 mit Aspar in der MotoGP oder bei einem anderen Team?

MotoGP 2009

— 31.07.2009

Bautista auf Teamsuche in der MotoGP

Innerhalb der nächsten zwei Wochen will sich Alvaro Bautista entscheiden, was er 2010 macht: Aspar-Ducati, Suzuki oder Tech 3?

250er-Pilot Alvaro Bautista bastelt derzeit an seiner Zukunft. Klar ist für den Spanier derzeit allerdings nur, dass er 2010 in die MotoGP aufsteigen will. Die Frage ist nur, in welchem Team er unterkommt - und in welchem Team er fahren will. Spekulationen gibt es einige und offenbar soll bald eine Entscheidung fallen. Spanischen Medien zufolge will sich Bautista in den nächsten beiden Wochen entscheiden.

Die naheliegendste Option scheint das Aspar-Team von Jorge Martinez zu sein, das im kommenden Jahr erstmals als Ducati-Satellitenteam in der MotoGP startet. Das Team bekommt die alte Maschine von Sete Gibernau, die nach dem Ausstieg von Gibernaus Team "verwaist" ist. Für Aspar ist Bautista bereits in der 250er-WM am Start, er könnte also direkt mit dem Team "aufsteigen".

Der Vorteil für ihn wäre, dass er in der MotoGP nicht mehr bei Aspar, sondern direkt bei Ducati unter Vertrag stehen würde und somit die Chancen auf den weiteren Aufstieg in das Werksteam hätte. Der große Nachteil könnte allerdings sein, dass außer Casey Stoner kein Pilot mit der Ducati Desmosedici richtig zurechtkommt.

Doch das bereitet Bautista offenbar kein Kopfzerbrechen mehr, auch wenn er Gerüchten zufolge genau aus diesem Grund 2008 einen Wechsel zu Ducati abgelehnt haben soll: "Ich will immer das beste Bike haben. Und es scheint, dass Stoners Fahrstil meinem recht ähnlich ist. Auch er fährt vorn aggressiv", sagte der Spanier in Donington. "Wenn er damit fahren kann, warum ich dann nicht auch?"

Zudem hält sich Bautista mit Lob für sein Team nicht zurück: "Ich freue mich für Aspar. Sie haben in der 125er- und in der 250er-WM das beste Team. Und jetzt werden sie ein gutes Team in der MotoGP haben. Die mächsten beiden Wochen sind für mich ideal, um darüber nachzudenken, was ich tun soll."

Eine weitere Option wäre der Wechsel zu Suzuki. Die Japaner zeigen offenbar großes Interesse an dem Spanier. Dort könnte er sogar direkt ins Werksteam einsteigen. Denn für Suzuki gibt es eine Ausnahme bei der neuen Regel, dass Rookies nur in Satellitenteams fahren dürfen - Suzuki hat kein Satellitenteam. Die Frage ist jedoch, ob Bautista dort das konkurrenzfähige Material haben wird, das er sich wünscht.

Zudem hat Bautista Gespräche mit Tech-3-Yamaha geführt, doch dort will man noch abwarten, ob Jorge Lorenzo im Yamaha-Werksteam bleibt oder doch zu Honda wechselt. Solange diese Entscheidung nicht getroffen ist, dreht sich das Fahrerkarussell ohnehin nur stockend.

"Mir geht es um den Sport und nicht um das Geld. Ich möchte mich als Fahrer entwickeln und weiter lernen", sagte Bautista über seine Entscheidungsfindung. "Wenn ich in die MotoGP gehe, dann möchte ich die Garantie, dass ich so viel wie möglich lerne, damit ich ans Spitzenfeld herankommen kann."

Fotoquelle: pacepix.com

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