Alex de Angelis konnte in Donington auf den vierten Platz fahren

MotoGP 2009

— 12.08.2009

Gresini: Topfit aus der Sommerpause nach Brünn

Toni Elias betrieb nach Donington Frustabbau im Fitnessraum, Teamkollege Alex de Angelis trainierte, um in Brünn seinen Aufwärtstrend fortzusetzen

Die beiden Gresini-Piloten Toni Elias und Alex de Angelis haben in der kurzen Sommerpause seit Donington viel Zeit im Fitnessraum verbracht. Bei Elias diente das intensive Training vor allem dem Frustabbau: Beim Britischen Grand Prix lag der Spanier in Führung, stürzte dann aber. Sein Ärger darüber ist verflogen, nachdem er sich im Kraftraum richtig ausgepowert hat.

Am kommenden Wochenende will Elias im tschechischen Brünn wieder glänzen. In den vergangenen Wochen sind ihm beim Setup seiner Werks-Honda massive Fortschritte gelungen. Deshalb ist sein Ziel, in Brünn wie schon im Vorjahr wieder auf das Podium zu fahren. 2008 wurde er sensationell Zweiter hinter Valentino Rossi. Auch Teamkollege de Angelis geht optimistisch in den Saisonendspurt. In Donington konnte er mit Platz vier sein bisher bestes MotoGP-Ergebnis egalisieren - darauf will er nun aufbauen.

"Ich liebe Brünn, den Streckenverlauf und die Höhenunterschiede", sagt Elias im Hinblick auf das nächste Wochenende. "Ich mag auch die drei oder vier Bremszonen am Ende langer Geraden, dort muss man heftig bremsen, denn die Kurven sind recht eng. Ich habe natürlich beste Erinnerungen an Brünn, nachdem ich dort im vergangenen Jahr nach einen desaströsen Start in die Saison auf das Podium gefahren bin. Deshalb habe ich auch für dieses Wochenende große Erwartungen."

"Mein Sturz in Donington war eine Enttäuschung, aber ich habe versucht, die positiven Aspekte des England-Wochenendes zu sehen", erklärt Elias. "Ich war schnell und konnte das Tempo der Spitzenleute mitgehen. Und es gibt keinen Grund, warum das nicht auch in Brünn so sein sollte. Es wird zwar schwierig, dort wie im vergangenen Jahr auf das Podium zu fahren, aber das Team arbeitet wirklich gut und alles ist möglich. In der Pause habe ich zu Hause in meinem Fitnessraum trainiert und ich bin viel gelaufen - die Gegend, der ich lebe, ist ideal dafür." Einen Strandurlaub "irgendwo auf einer Insel" will sich Elias dann erst im September gönnen.

Teamkollege de Angelis kehrte nach seiner Heimkehr aus Donington erst einmal mit seiner Familie und mit Freunden seinen vierten Platz. Dann fuhr er bei einer Rallye in seiner Heimat San Marino das Pacecar: "Das war fantastisch - der Rallyesport ist meine große Leidenschaft", sagt er. Mehr Freizeit hat er sich jedoch nicht gegönnt: "Den Rest der Zeit habe ich damit verbracht, für Brünn zu trainieren."

Auch de Angelis mag den tschechischen Kurs: "Er ist von der Charakteristik her ähnlich wie der Sachsenring - er hat einen schönen Fluss, aber auch Zonen, in denen stark gebremst und beschleunigt werden muss. Es wird zwar schwierig, mein Ergebnis aus Donington zu wiederholen, aber ich werde mein Bestes geben, um wieder ein gutes Ergebnis zu holen und den Aufwärtstrend fortzusetzen."

"Nach einem schwierigen Saisonstart ernten wir endlich die Früchte all unserer Bemühungen", pflichtet Teamchef Fausto Gresini bei. "Das ganze Team arbeitet hart und die Ergebnisse unserer Fahrer spiegeln die Fortschritte wider. Nach Alex viertem Platz in Donington und dem tollen Rennen, das Toni bis zu seinem Sturz gefahren ist, kommen wir nun mit der Gewissheit nach Brünn, dass wir es mit den besten Teams in der MotoGP aufnehmen können."

Fotoquelle: Honda

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