Casey Stoner kann vorerst nicht mehr gegen Lorenzo und Rossi fighten

MotoGP 2009

— 13.08.2009

Lorenzo bedauert Stoners Zwangspause

Jorge Lorenzo wird Casey Stoner in den nächsten Rennen vermissen - Für Ducati-Teamchef Livio Suppo war es keine einfache Entscheidung

Jorge Lorenzo hat im Titelkampf vorerst einen Rivalen weniger: Da Casey Stoner aufgrund seiner mysteriösen Krankheit drei Rennen lang pausieren muss, scheint sich das Titelrennen auf ein Duell zwischen Lorenzo und seinem Yamaha-Stallgefährten Valentino Rossi reduziert zu haben. Doch der Spanier ist nicht gerade glücklich darüber, dass einer seiner größten Konkurrenten eine Zwangspause einlegen muss.

"Es ist für mich keine gute Nachricht, dass Casey bei den nächsten drei Rennen nicht starten kann. Denn ich finde es immer toll, mit ihm zu fighten", sagt Lorenzo auf der offiziellen MotoGP-Internetseite. "Er ist sehr talentiert und ein echter Draufgänger. Es ist für die MotoGP sehr schade, dass sie diesen Fahrer verliert." Stoner wird erst zum Grand Prix von Portugal Anfang Oktober zurückerwartet.

Unterdessen betont Ducati-Teamchef Livio Suppo, wie schwer es ihm gefallen ist, Stoner in den Krankenstand zu schicken. "Es war eine sehr schwierige Entscheidung", so Suppo. Stoner war nach Donington zurück in seine australische Heimat gereist. "Bei allem, was er gemacht hat, war er sofort erschöpft, selbst beim Reiten oder bei Ähnlichem", berichtet der Teamchef.

Deshalb hätten die australischen Ärzte vorgeschlagen, dass Stoner eine Pause einlegt: "Denn wenn er gar nichts machen kann, muss ja etwas falsch sein. Leider müssen wir immer noch herausfinden, was er eigentlich genau hat." Auch Stoner leide unter der Situation: "Er ist ein Sportler, er führt unser Team an und er kämpft um die Weltmeisterschaft, das macht ihm alles noch schwerer. Wir und die Ärzte glauben, dass diese zwei Monate ausreichen, damit die Ursache festgestellt wird und damit sich Caseys Körper erholt."

Dass Mika Kallio derjenige sein soll, der Stoner nun vertritt, war Suppo auf Anhieb klar: "Er ist genau der Richtige, denn er ist schon eine Maschine gewöhnt, die unserer ähnlich ist udn er ist recht gut. Er hatte zwar Pech, aber er ist schnell. Ich bin also recht überzeugt, dass Mika und Nicky Hayden in diesen drei Rennen einen guten Job machen werden."

Fotoquelle: Bridgestone

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