Loris Capirossi bescherte Suzuki einen fünften Rang im tschechischen Brünn

MotoGP 2009

— 16.08.2009

Suzuki: Licht und Schatten in Brünn

Während Loris Capirossi in Tschechien beinahe auf das Podium fuhr, erlebte Teamkollege Chris Vermeulen ein sehr schwieriges MotoGP-Rennen

Nur eine der beiden Suzuki-Maschinen wusste am Sonntag in Brünn zu glänzen: Je länger das Rennen dauerte, umso stärker schien Loris Capirossi zu werden. Der Altmeister verpasste das Siegerpodest in Tschechien letztendlich nur knapp, Stallgefährte Chris Vermeulen haderte dagegen mit seinem Abschneiden. Mehr als Rang elf war letztendlich nicht drin 27-jährigen Australier.

"Ich habe einen guten Start erwischt, wurde aber in Kurve eins blockiert und verlor so einige Positionen", berichtet Vermeulen. "Aber so ist das eben, wenn man von der vierten Reihe aus ins Rennen geht. Auf der ersten Runde wurde ich schließlich noch einmal von der Linie gedrückt und büßte weitere Plätze ein. Alle waren unheimlich schnell unterwegs und ich brauchte eine ganze Weile, um meine Vorderleute zu überholen."

Vermeulen nicht mit sich zufrieden

"Ich bin von meiner eigenen Leistung enttäuscht, denn ich konnte nicht die Rundenzeiten fahren, die ich erwartet hatte. Ich habe gepusht bis zum Ende und gab einhundert Prozent. Ich lief noch auf De Puniet und Toseland auf, doch dann gingen mir einfach die Runden aus. Wir haben einige Punkte geholt, aber ein großartiges Wochenende war das nicht", so die Bilanz des Suzuki-Fahrers.

"Wir haben aber deutliche Fortschritte mit dem Bike erzielt. Ich bin schon sehr gespannt auf den Test am Montag", sagt Vermeulen und Capirossi ergänzt: "Insgesamt hatten wir einen guten Tag, denn wir konnten das gesamte Wochenende über kämpfen und das wurde beinahe mit einem Podium belohnt. Wir haben die richtige Reifenwahl getroffen, dennoch ist mir mehrere Male fast die Front weggerutscht."

"Ich hatte also nicht unbedingt das richtige Gefühl und das hat mich einiges an Zeit gekostet. Ich konnte den Reifen sauber fahren, indem ich es eine zeitlang weniger aggressiv angehen ließ. Danach konnte ich bis zum Rennende wieder Vollgas geben. Beim Beschleunigen habe ich auf meine Konkurrenten etwas verloren und konnte auf der Bremse nur schwerlich überholen", meint der Italiener.

Die Updates machen sich bezahlt

"Ich war einfach niemals nahe genug dran - auch wenn ich in den Kurven schneller war", so die Einschätzung von Capirossi. "Ich muss mich beim gesamten Team für seinen Einsatz an diesem Wochenende bedanken und auch bei Suzuki. Wir haben ein neues Paket erhalten, was eine gute Sache ist. Das wird uns im weiteren Saisonverlauf helfen." Davon ist auch Teamchef Paul Denning überzeugt.

"Wir hatten gehofft, dass uns die Updates von Suzuki in Brünn eine Hilfe sein würden. Obwohl wir auf einige Probleme trafen, war das zumindest in Bezug auf Loris absolut der Fall", stellt Denning heraus. "Es ist uns gelungen, wieder in eine etwas konkurrenzfähigere Lage zu kommen und das ist sehr positiv. Das Podium war in Sicht und es tat Loris sehr leid, dass er es nicht erreicht hat."

"Chris hatte ein schwieriges Rennen. Er hat am gesamten Wochenende niemals einen guten Rhythmus gefunden", so das Oberhaupt der hellblauen MotoGP-Mannschaft abschließend. "Wir freuen uns nun darüber, den Test zu absolvieren. Chris und Loris werden ein bedeutendes Testprogramm abspulen. Viel wichtiger ist es aber, Chris eine neue Portion Zuversicht zu verschaffen.

Fotoquelle: Suzuki

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