Dirk Heidolf will mit seinem Team die "deutsche Nationalmannschaft" bilden

MotoGP 2009

— 09.09.2009

Motogermany: Die neue deutsche Nationalmannschaft

Motogermany will mit dem Einstieg in die Moto2 den Motorradrennsport in Deutschland wieder nach vorn bringen

Der ehemalige 250er-Grand-Prix-Pilot Dirk Heidolf und Dietmar Franzen, Mastermind der Koblenzer Tuningschmiede Sport-Evolution, engagieren sich ab 2010 gemeinsam in der neuen Moto2. Sowohl Heidolfs Racing Team Germany als auch Franzens IDM-Team G-LAB Racing werden mitsamt ihren bisherigen Aktivitäten in einem neu gegründeten Team aufgehen, das den Gedanken einer deutschen Nationalmannschaft transportiert: Motogermany.

In der Moto2-Klasse wird Motogermany mit dem 24-jährigen Glauchauer Arne Tode antreten. Die Option auf einen Startplatz hatte sich Dirk Heidolf mit dem Racing Team Germany bereits im Vorfeld gesichert. Der Tuningspezialist Dietmar Franzen verantwortet den technischen und sportlichen Bereich, Dirk Heidolf, der am 14.9. sein 33. Lebensjahr vollendet, übernimmt die Bereiche Logistik, Öffentlichkeitsarbeit und Sponsorenpflege.

Beide Teamchefs sehen Defizite in der Nachwuchsarbeit im Motorradrennsport und hatten sich unabhängig voneinander für die Förderung junger Talente eingesetzt. Dieses Engagement soll innerhalb der Motogermany nicht nur fortgesetzt, sondern intensiviert werden. Ziel ist es, sowohl in nationalen als auch internationalen Klassen verstärkt deutsche Fahrer auf das Podium zu bringen. Sowohl Franzen als auch Heidolf sehen eine erfolgreiche deutsche Nationalmannschaft im Motorradracing als wichtigen Baustein für eine Verstärkung des Interesses der deutschen Bevölkerung an diesem faszinierenden und actiongeladenen Motorsport.

Die Einführung der Moto2-Klasse werten beide als einmalige Chance, in einer weltweit sehr stark beachteten Rennserie von Anfang an ganz vorne dabei zu sein und damit auch Sponsoren eine höchst interessante Platt-form zu bieten. Eine Teilnahme an der MotoGP schon im Jahr 2011 ist ein erklärtes Ziel der Motogermany.

Aktuell werden noch Gespräche mit den Chassis-Lieferanten Suter, Moriwaki und Kalex geführt. Eine endgültige Entscheidung hinsichtlich des Chassis-Herstellers wird voraussichtlich im Oktober fallen.

Für Arne Tode geht mit seinem Grand-Prix-Einsatz ein langgehegter Wunschtraum in Erfüllung. Der Glauchauer, der bereits bei Wildcard-Einsätzen sein fahrerisches WM-Niveau bewiesen hatte, sieht in den nationalen Rennserien zukünftig keine Herausforderung mehr. Tode ist 2008 nach nur fünf Renntagen vorzeitig Champion in der IDM-Supersport geworden und steht aktuell in den Top 5 der IDM-Superbike.

Sowohl die zu erwartende Leistungsdichte in der Moto2 als auch das Konzept der 600er-Prototypen betrachtet der durchsetzungsfähige Sachse als ideale Voraussetzungen für eine Top-Platzierung in der zweithöchsten Klasse des Motorradrennsports.

Fotoquelle: Kiefer

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