Jeremy Burgess und Valentino Rossi bilden gemeinsam ein kongeniales Duo

MotoGP 2009

— 15.09.2009

Burgess und Rossi: Eine ganz besondere Beziehung

Jeremy Burgess wird von seinem Star immer wieder aufs Neue verblüfft und Valentino Rossi macht seine Zukunft auch von "JB" abhängig

Der Motorsport ist ein schnelllebiges Geschäft: Es herrscht ein Kommen und Gehen, sowohl was die Piloten als auch was die Teammitglieder angeht. Doch es gibt auch eingeschworene Gespanne, deren gemeinsame Zeit die von manch Ehepaar bei Weitem übertrifft. Ein solches Gespann sind Yamaha-Star Valentino Rossi und sein Crew-Chief Jeremy Burgess.

Ihre Zusammenarbeit begann 2000 bei Honda, 2004 wechselten sie zusammen zu Yamaha. inzwischen haben sie gemeinsam sechs WM-Titel in der Königsklasse eingefahren. Für die meisten ist klar, dass Rossi nur deshalb so erfolgreich ist, weil er mit "JB" als Mastermind im Hintergrund ein kongeniales Duo bildet.

Burgess und Rossi kennen sich auch besser als manch Ehepaar. Dennoch räumt der Australier ein: Der "Doktor" schaffe es immer wieder, ihn zu verblüffen. Von der Performance, die Rossi in dieser Saison zeigt, ist sogar sein Crew-Chief zutiefst beeindruckt. Er vermutet, dass der Italiener durch die starke Konkurrenz seines Teamkollegen Jorge Lorenzo immer wieder zu neuen Höchstleistungen getrieben wird.

"Wenn er einen starken Gegner hat, kann es genau so kommen", sagte Burgess gegenüber 'MCN'. "Wir hatten schon zuvor starke Gegner, aber in diesem Jahr kommt er zum ersten Mal aus eigenen Reihen. Und Valentino hat so enorm zugelegt. Es ist fantastisch."

Rossi und Burgess werden ihren gemeinsamen Weg auf alle Fälle noch 2010 fortsetzen. Wie es dann weitergeht, ist unklar, denn danach läuft Rossis Vertrag bei Yamaha aus. Über die Zukunft des italienischen Superstars wird wild spekuliert - die Gerüchte reichen von einem Umstieg in den Rallyesport bis hin zu einem Formel-1-Vertrag bei Ferrari.

Am wahrscheinlichsten ist allerdings, dass Rossi noch ein paar Jahre MotoGP dranhängt. Doch der "Doktor" betont: Er bleibt nur, wenn er Burgess weiter an seiner Seite weiß. "Für mich ist auch wichtig, was Jerry denkt. Ich weiß nicht, ob Jerry nach nächstem Jahr noch weitermachen will." Wenn Burgess aufhören wolle, sei fraglich, on er selbst weitermacht, so Rossi: "Es wäre sehr schwierig, nach zehn gemeinsamen Jahren mit einem anderen Chefmechaniker neu anzufangen. Das müsste ich mir sehr gut überlegen."

Fotoquelle: Yamaha

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