Randy de Puniet muss LCR eigentlich nur noch seine Zusage geben

MotoGP 2009

— 17.09.2009

Cecchinello: "Randy ist viel reifer geworden"

LCR will Randy de Puniet für 2010 weiterverpflichten - Im kommenden Jahr könnten die Satellitenteams auch besseres Material von Honda bekommen

Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis LCR-Honda und Randy de Puniet verkünden, dass sie 2010 in ihr drittes gemeinsames Jahr gehen. Aufgrund der Ergebnisse, die der Franzose in diesem Jahr eingefahren hat, macht Teamchef Lucio Cecchinello auch keinen Hehl daraus, dass er de Puniet halten will. Acht Mal fuhr er in die Top 10, in Donington holte er den ersten Podiumsplatz für LCR seit Casey Stoners zweitem Rang 2006 in Istanbul.

"Randy ist im Vergleich zum vergangenen Jahr sehr viel reifer geworden", sagte Cecchinello der offiziellen MotoGP-Seite. "Wir möchten gern in Zukunft mit ihm weitermachen. Die Ergebnisse sind wesentlich besser geworden. Wir konnten sogar auf das Podium fahren und haben es hin und wieder in die Top 5 oder Top 6 geschafft. Das sind für uns sehr gute Ergebnisse."

Zwar sei es in den letzten Rennen nicht mehr so gut gelaufen, weil de Puniet immer noch an seiner Fußverletzung laboriert, so der Teamchef: "Aber im Allgemeinen sind wir zufrieden, wirklich zufrieden." In der Tabelle liegt de Puniet derzeit auf Rang neun. Das Ziel für den Saisonendspurt ist, sich wieder in den Top 8 einzureihen.

De Puniet wird aber nicht nur mit LCR, sondern auch mit Tech-3-Yamaha in Verbindung gebracht. Der Verbleib bei seinem Arbeitgeber könnte ihm durch die Aussicht auf besseres Material noch schmackhafter gemacht werden. Denn Honda hat angekündigt, den Satellitenteams 2010 RC212Vs zur Verfügung zu stehen, die näher an der Werksmaschine sind als bisher. Das soll die Kundenteams in Zeiten der Wirtschaftskrise stärken, weil die Sponsorensuche mit konkurrenzfähigerem Material einfacher werden könnte.

"Wir können nicht erwarten, dass wir während der Saison das gleiche Bikes mit allen Weiterentwicklungen haben werden, aber es scheint, dass Shuhei Nakamoto (HRC-Vizepräsident; Anm. d. Red.) im Januar sechs oder acht Maschinen derselben Spezifikation ausliefern will", bestätigte Cecchinello gegenüber 'MCN': "Damit wäre der technische Rückstand wesentlich geringer."

Bisher fahren die Satellitenteams mit Vorjahresmodellen, die während der Saison mit vereinzelten Updates aufgerüstet werden. "Im kommenden Jahr werden die Spezifikationen gleich oder ähnlich sein", so Cecchinello. Noch ist der Deal aber nicht unter Dach und Fach: "Honda hat ein mündliches Angebot gemacht. Sie können ein gutes Bike zu ähnlichen Kosten wie bisher stellen oder eine bessere Spezifikation, die dann auch mehr kostet." Konkret würde das konkurrenzfähigere Material zehn bis 20 Prozent teurer sein. Und Cecchinello muss rechnen, denn noch ist auch sein Plan, eine zweite Maschine einzusetzen, nicht vom Tisch.

Fotoquelle: Honda

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