An Loris Capirossi hatte Paul Denning in dieser Saison schon reichlich Freude

MotoGP 2009

— 18.09.2009

Denning: "Waren schlechter als erwartet"

Suzuki-Teamchef Paul Denning zieht vor dem Saisonendspurt eine eher ernüchternde Bilanz, will mit seinem Team 2009 aber noch kräftig aufholen

Bei den Wintertests vor Saisonbeginn machte Suzuki eine ausgezeichnete Figur. Doch kaum war das erste Rennen angesagt, fuhr der WM-Zug auch schon ohne die Himmelblauen ab. Weder Loris Capirossi noch Chris Vermeulen konnten in den folgenden Rennen herausragende Leistungen abliefern, sollen laut Teamchef Paul Denning in der Schlussphase des Jahres aber noch kräftig nachlegen.

"Die Leistungen, die wir in dieser Saison gebracht haben, sind nicht so wie erwartet - besonders nach den guten Tests im Winter", so das Suzuki-Oberhaupt gegenüber 'MotoGP.com'. "Ich glaube, unsere Konkurrenten haben selbst weitere gute Fortschritte gemacht seit dem Winter, wir sind hingegen auf dem damaligen Niveau geblieben. Damit waren wir eben schlechter als erwartet."

"Suzuki hat darauf reagiert und nachgelegt. Jetzt kämpfen wir wieder regelmäßiger in den Top 5", meint Denning. "Loris liegt auf Rang sieben in der Gesamtwertung. Das ist zwar nicht unser Traumziel, aber zumindest finden wir uns auf der guten Seite der Tabelle wieder" - überhaupt hat Denning viel Freude an seinem Altmeister: "Loris hat viel Einsatz und Enthusiasmus bewiesen."

"Er hat Mut und er bringt die Leidenschaft mit, die man zum Rennfahren braucht", erläutert der Suzuki-Teamchef. "Chris ist eigentlich auch gut, aber er hat an einem Punkt der Saison das Vertrauen verloren. In Misano fuhr er beispielsweise die gleichen Rundenzeiten wie Loris, aber er hatte in den ersten Runden zu viel Zeit verloren. Dann ist es eben schwierig, wieder aufzuholen."

"Chris ist ein guter Junge. Er war gut für Suzuki in den vergangenen vier Jahren. Er hat sich nie beklagt, wir hatten nie Probleme mit ihm und er war immer professionell und hat sein Bestes gegeben", so Denning - mehr als ein fünfter Rang sprang bei den Bemühungen des Australiers aber nicht heraus. Das soll sich im Endspurt der Saison noch gewaltig ändern.

"In den noch ausstehenden vier Rennen wollen wir weiter Druck machen und weiter auf die Werksteams, auf die Yamaha-Fahrer, auf Dani Pedrosa und Casey Stoner aufholen", sagt Denning und gibt sich kämpferisch: "Das Niveau ist sehr hoch und es ist wichtig, dass wir mit diesen Jungs gleichziehen. Wir müssen weiter kämpfen und unser Bestes geben", meint der Suzuki-Boss.

Fotoquelle: Suzuki

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