Grün ist die Hoffnung: Casey Stoner möchte sofort wieder siegfähig sein

MotoGP 2009

— 02.10.2009

Stoner: "Ich werde einhundert Prozent geben"

Ducati-Pilot Casey Stoner möchte bei seinem Comeback sofort wieder zur Weltspitze aufschließen und will nichts von Rücktrittsgerüchten wissen

Das MotoGP-Rennen in Portugal markiert die Rückkehr von Casey Stoner. Der ehemalige Weltmeister ist erstmals seit dem Gastspiel in Großbritannien wieder mit von der Partie, nachdem er freiwillig für drei Rennen zur Seite trat, um seinen gesundheitlichen Problemen auf die Spur zu kommen. Knapp zwei Monate sind seither vergangen - und die Frage ist: Wie geht es Stoner?

"Ich saß neun Wochen lang nicht mehr auf dem Bike, also wird es hart werden", sagt der australische Rennfahrer vor seinem Comeback in Estoril. "Meine Muskeln sind vermutlich nicht bereit dafür. Wenn aber alles andere nach Plan verläuft, dann werde ich mich im Wochenendverlauf steigern. Ich bin zu 90 Prozent davon überzeugt, dass ich meine Geschwindigkeit nicht eingebüßt habe", so Stoner.

"Ich werde so zurückkommen, wie ich in meinem bis dato letzten Rennen unterwegs war. Sollte ich mich am Samstagnachmittag so fühlen, wie bei meinen jüngsten Rennen, dann wäre ich zufrieden. Es gibt aber keine Ausreden", stellt die Ducati-Speerspitze klar und kündigt an: "Ich will hinausgehen und siegen. Wenn das nicht möglich ist, dann eben nicht. Ich werde jedenfalls einhundert Prozent geben."

Von den Gerüchten um seine Person hat sich Stoner während seiner Auszeit überhaupt nicht beeindrucken lassen. Vielmehr nahm der 23-Jährige diese Spekulationen amüsiert zur Kenntnis: "Niemals stand im Raum, dass ich mehr als drei Rennen verpassen würde. Schon das war eine sehr harte Entscheidung für mich", gesteht der frühere MotoGP-Titelträger bei seiner Rückkehr.

Stoner: Drei Rennen Pause - mehr nicht

"Ich wurde keineswegs dazu gezwungen, vielmehr hat man mir einvernehmlich zu diesem Schritt geraten", so Stoner. "Es gab viele lustige Gerüchte, die sehr unterhaltsam zu lesen waren - vor allem die Spekulationen über meinen Rücktritt. Uns ging es aber nur darum, drei Rennen auszusetzen. Eine längere Pause war niemals ein Thema", erklärt der - trotz seiner Auszeit - aktuelle WM-Vierte.

"Wir wollten in dieser Zeit so viele ärztliche Ratschläge einholen wie möglich und dann stärker zurückkommen als zuvor. Ich war einfach nicht konkurrenzfähig genug", meint Stoner rückblickend. "Ich musste mich von diesem Sport trennen und die Dinge für mich alleine regeln. Ich wollte schon immer wieder zurückkehren", erklärt der australische Ducati-Pilot - doch die Gerüchte folgten prompt.

"Plötzlich hat alle Welt davon angefangen, dass ich für immer verschwinden würde", so Stoner, der sich davon aber nicht von seinen Plänen abbringen ließ - zumal seine persönliche Zukunft bei Ducati längst gesichert ist: "Es gab keinerlei Probleme mit Ducati. Ich habe schon einen Vertrag mit ihnen und sie wissen, dass ich hier glücklich bin. Ich weiß, dass sie mit meiner Arbeit zufrieden sind."

Fotoquelle: Ducati

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