Chris Vermeulen und Suzuki hatten in Estoril bislang noch nicht allzu viel Freude

MotoGP 2009

— 02.10.2009

Mäßiger Trainingsauftakt für Suzuki

Die beiden Suzuki-Piloten Loris Capirossi und Chris Vermeulen kamen im ersten Freien Training von Portugal noch nicht wunschgemäß in Fahrt

Während sich zum Auftakt in Estoril die üblichen Verdächtigen an der Tabellenspitze tummelten, kam Suzuki in der ersten Trainingsstunde von Portugal noch nicht auf Touren. Loris Capirossi und Chris Vermeulen haderten mit der Abstimmung ihrer Bikes und konnten im ersten Freien Training keine Rundenzeit markieren, die auch nur annähernd in Schlagdistanz zur Spitze gewesen wäre.

"Wir hatten heute ein seltsames Training", bestätigt Capirossi diesen Eindruck. "Die Streckenbedingungen waren nicht so schlecht und wir begannen die Session mit einem ungewöhnlichen Setup, wobei wir mehr Gewicht auf das Hinterrad legten. Das hat nicht besonders gut funktioniert für uns, doch immerhin haben wir verstanden, was es braucht", erläutert der Italiener.

"Bei meiner letzten Runde bin ich mit meinem anderen Bike unterwegs gewesen, welches ein unterschiedliches Setup hatte. Damit war ich ein bisschen schneller", meint "Capirex", fügt aber an: "Insgesamt hatten wir ein schwieriges Training, haben dabei aber einige Ideen gesammelt, um am Samstag besser abzuschneiden. Dann werde ich gewiss deutlich schneller sein", so Capirossi.

Das wäre auch nicht sonderlich verkehrt, schließlich sortierte sich der 36-Jährige mit seiner Rundenzeit von 1:38.978 Minuten nur auf dem zwölften Rang ein. Etwas schlimmer erwischte es hingegen Stallgefährte Vermeulen, der sich noch einmal 0,8 weitere Sekunden Rückstand einhandelte und damit nur auf dem 16. und vorletzten Rang über die Ziellinie gesaust kam.

Suzuki rüstet sich zur intensiven Nachtschicht

"Wir hatten zu Beginn einige Schwierigkeiten, denn vor knapp einer Woche habe ich mich etwas am Rücken verletzt. Daher fühlte ich mich zunächst nicht sonderlich wohl auf dem Bike. Anfangs fiel es mir schwer, das Motorrad zu bewegen", berichtet der Suzuki-Pilot. "Doch nach einigen Änderungen an den Einstellungen wurde alles deutlich einfacher", so die Einschätzung Vermeulens.

"Wir waren die ganze Zeit über mit der weicheren Reifenmischung unterwegs und meine Rundenzeiten wurden immer besser. Kurz vor Ende der einstündigen Session wechselte ich auf mein anderes Motorrad, das ein anderes Geometriesetup hatte. Leider hatten wir damit einige Probleme und ich musste eher hereinkommen. Dabei verlor ich etwas Streckenzeit", meint der Australier.

"Wenn ich am Samstag fit bin, dann sollten wir uns gut qualifizieren können. Das Bike fühlt sich an, als wäre es in großartiger Form", so Vermeulen. Weitaus weniger zuversichtlich gab sich Teamchef Paul Denning: "Es fällt schwer, aus dieser Session sehr viele positive Elemente mitzunehmen. Wir hoffen einfach, dass wir mit der GSV-R über Nacht einen großen Schritt machen können."

Fotoquelle: Suzuki

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