Dani Pedrosa stellte sein Honda-Motorrad in Portugal auf den vierten Startplatz

MotoGP 2009

— 03.10.2009

Honda: "Im Rennen ist alles möglich"

Mit den Positionen vier und acht kann man sich bei Honda zunächst gut arrangieren, will sich im Rennen aber noch einmal erheblich steigern

In der ersten Phase der Qualifikation von Estoril schien Dani Pedrosa eine echte Chance auf die Pole-Position zu haben, musste in den Schlussminuten aber abreißen lassen. Unterm Strich kam der Honda-Fahrer auf dem vierten Rang über die Linie, während Teamkollege Andrea Dovizioso den achten Startplatz erreichte. Nun will sich die Honda-Mannschaft im Rennen noch einmal verbessern.

"Wir haben am Samstag hart am Setup gearbeitet", sagt Pedrosa. "Leider hatten wir am Nachmittag ein paar Probleme, die uns etwas dabei behindert haben, die bestmöglichen Zeiten auf den weichen Bridgestone-Reifen zu markieren. Natürlich ist es immer besser, aus der ersten Reihe zu starten, doch Rang vier ist nicht schlecht. Wir konnten unsere Rundenzeiten verbessern und weitere Fortschritte erzielen."

"Im Rennen ist alles möglich", meint der spanische Rennfahrer und fügt an: "Es ist allerdings schwierig vorherzusagen, welcher Rhythmus und welche Geschwindigkeit am Sonntag angeschlagen werden. Die Bedingungen könnten etwas kühler sein", gibt der 24-Jährige zu Protokoll. "Mein Ziel für die restliche Saison ist, den dritten WM-Rang zu behalten. Am Sonntag machen wir dazu den ersten Schritt."

Einen solchen machte schon am Samstag Ducati-Pilot Casey Stoner: Der australische MotoGP-Fahrer kehrte nach einer Auszeit von drei Grands Prix in den normalen Rennbetrieb zurück und ließ mit dem dritten Rang - vor Pedrosa - aufhorchen. "Caseys Leistung war beeindruckend, dafür muss man ihn loben", sagt der Spanier anerkennend. "Ich bin aber nicht überrascht davon, dass er so schnell ist."

Dovizioso sieht noch reichlich Potenzial

Etwas langsamer unterwegs war hingegen Pedrosas Stallgefährte Dovizioso. "Wir haben am Samstag sehr viel Setuparbeit verrichtet, um das Gefühl für das Bike auf dieser holprigen Strecke zu verbessern", berichtet der Italiener. "Da ist definitiv noch etwas drin. Startplatz acht ist natürlich nicht ideal, aber mit einem guten Warmup sollten wir am Sonntag noch einige Fortschritte erzielen können."

"Im Augenblick haben wir nicht den Rhythmus, um mit den Führenden zu kämpfen. Wir werden uns daher auf die Aufhängungseinstellungen konzentrieren, um näher an sie heranzurücken", erklärt Dovizioso. "Mit den Ergebnissen vom Samstag können wir nicht zufrieden sein. Wichtig ist jetzt aber, konzentriert zu bleiben und im Rennen das Beste zu versuchen", meint der 23-Jährige.

"Wir wollen im Warmup einen Schritt nach vorne machen und im Rennen bestmöglich abschneiden", sagt Dovizioso, doch Teamchef Kazuhiko Yamano warnt vor einem plötzlichen Wetterwechsel an der Atlantikküste: "Am Sonntag könnten andere Wetterbedingungen vorherrschen", so Yamano. "Das Team wird daher über Nacht hart arbeiten, damit wir im Rennen die besten Chancen haben."

Fotoquelle: Bridgestone

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