Casey Stoner meldete sich im Qualifying mit eindrucksvollen Zeiten zurück

MotoGP 2009

— 03.10.2009

Stoner: Comeback in der ersten Reihe

Casey Stoner hat sich zurückgemeldet: Im Qualifying in Estoril holte er als Dritter einen Platz in der ersten Reihe - Nicky Hayden wieder sauer auf de Angelis

Casey Stoner hat sich in Estoril zurückgemeldet, als sei nichts gewesen. Der Ducati-Star setzte sich im Qualifying stellenweise sogar an die Spitze der Ergebnisliste, musste sich am Ende aber doch noch den Finalattacken des Yamaha-Duos geschlagen geben und holte am Ende hinter Jorge Lorenzo und Valentino Rossi Startplatz drei in der ersten Reihe. Startplatz zwei verpasste er um gerade einmal 0,054 Sekunden.

"Gestern sah es so aus, als ob es sehr schwer wird, in die erste Reihe zu fahren, aber heute war ich nach dem Qualifying eigentlich enttäuscht, dass es nicht zur Pole gereicht hat! Seit heute Morgen hat sich alles gut angefühlt", berichtet Stoner. "Meine Muskeln tun jetzt zwar weh, weil ich so lange nicht mehr auf der Maschine gesessen bin, aber bis jetzt hatte ich keines der Probleme, die ich vor meiner Pause hatte."

"Wir waren auf Rennreifen konkurrenzfähig, aber mit den weichen Reifen hatten wir keinerlei Grip. Wir konnten sie nicht auf Temperatur bringen. Ich weiß nicht, ob sie fehlerhaft waren oder ob wir einfach nur Pech hatten", erklärt Stoner weiter. "Mit dem zweiten Reifen hatte ich mehr Grip, aber ich habe das Potenzial nicht voll ausgeschöpft. Trotzdem: Es ist gut, dass wir aus der ersten Reihe starten und ich möchte meinem Team danken, dass zu mir gehalten hat. Wir mussten viel Kritik dafür einstecken, während ich weg war und über manche Dinge, die ich gelesen habe, konnte ich einfach nur lachen. Das Rennen ist zwar erst morgen, aber es ist schön, sich auf diese Art zurückzumelden. Und ich denke, dass wir jetzt schon gezeigt haben, dass die Auszeit die richtige Entscheidung war."

Teamkollege Nicky Hayden konnte die Abstimmung seiner Desmosedici schrittweise verbessern. Auf seiner letzten schnellen Runde wurde er jedoch von Alex de Angelis hinten gerammt. Damit musste sich der Amerikaner mit Rang neun begnügen. "Wir konnten uns in jedem Run ein bisschen steigern. Heute Nachmittag haben wir noch einmal eine recht große Änderung vorgenommen und konnten erneut acht Zehntelsekunden gut machen, was jedoch zum Teil auch daran lag, dass ich den weichen Reifen drauf hatte", so Hayden.

"Wir haben ein paar ganz neue Sachen ausprobiert und damit wirklich Fortschritte gemacht. Ich dachte, dass ich die Chance auf einen besseren Startplatz habe, aber am Anfang meiner letzten schnellen Runde hat mich de Angelis hinten gerammt und ich geradeaus gefahren! Ich verstehe es, wenn man jemanden in einer langsamen Kurve oder so anschiebt, aber da war ich mit 274 km/h unterwegs und man sieht anhand der Daten, wo das Bike plötzlich unruhig wurde", schimpft der Amerikaner.

"Zuerst dachte ich, dass irgendetwas mit der Maschine war, bin vom Gas gegangen und habe dadurch meine letzte schnelle Runde kaputt gemacht. Trotzdem: Wir sind in der dritten Reihe und es wird ein langes, hartes Rennen. Ich weiß, dass einige der Jungs in meiner Gruppe den gleichen Speed fahren, aber wenn wir morgen früh noch einen weiteren kleinen Schritt nach vorn machen, sollte es passen. Wie immer ist es wichtig, einen guten Start zu haben und nicht gleich in der ersten Kurve rausgeboxt zu werden", schließt Hayden.

Fotoquelle: Ducati

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