Chris Vermeulen und Loris Capirossi rechnen mit einem guten Rennwochenende

MotoGP 2009

— 23.10.2009

Positiver Trainingstag für Suzuki in Sepang

Loris Capirossi und Chris Vermeulen erlebten in Malaysia einen soliden Trainingsauftakt und blicken dem Wochenende in Sepang optimistisch entgegen

Nach dem bescheidenen Auftritt in Phillip Island ist Wiedergutmachung angesagt: Suzuki will in Malaysia wieder für positive Schlagzeilen sorgen und die jüngsten Ergebnisse möglichst schnell durch bessere Resultate ersetzen. Loris Capirossi und Chris Vermeulen legten im ersten Freien Training von Sepang den Grundstein für ein erfolgreiches Wochenende - beide Piloten landeten in den Top 10.

Capirossi fegte in 2:03.253 Minuten um den knapp 5 Kilometer langen Kurs und sicherte sich damit Platz sechs, Vermeulen büßte rund eine halbe Sekunde auf seinen Stallgefährten ein und klassierte sich nach 60 Trainingsminuten auf Rang zehn. Damit war der australische Rennfahrer durchaus zufrieden: "Es ist schön, an eine Strecke zu kommen, wo das Bike eine gute Leistung bringt."

"Wir haben hier natürlich schon oft getestet und können daher auf ein gutes Anfangssetup zurückgreifen", so Vermeulen. "Im ersten Abschnitt der Session haben wir einige Komponenten eingefahren und stellten sicher, dass wir von Anfang an ein gutes Gefühl im Bike hatten. Zum Schluss haben wir den harten Reifen aufgeschnallt und wurden dadurch etwas schneller."

"Mit dem ersten Training bin ich recht zufrieden", gibt der 27-Jährige zu Protokoll. "Wir haben noch ein paar Baustellen und werden am Samstag einige Dinge ausprobieren. Hoffentlich bekommen wir es dann auf die Reihe." Teamkollege Capirossi experimentierte dagegen schon in der ersten Session fleißig: "Wir hatten etwas zu kämpfen, als wir zu Beginn versuchten, das Bike zu modifizieren."

"Die Zeiten waren allerdings noch immer recht gut, also wussten wir, dass wir uns in die richtige Richtung bewegten", meint der Italiener. "Gegen Ende der Einheit wurde das Motorrad etwas besser, ist aber noch lange nicht perfekt. Wir haben also noch einiges an Arbeit vor uns. Wir haben heute zwei unterschiedlich Traktionskontrollen im Einsatz verwendet, doch keine von beiden bot uns ein gutes Gefühl."

"Immerhin haben wir dank der Daten einen Weg gefunden, den wir am Samstag einschlagen können", erläutert der 36-jährige Rennroutinier. "Insgesamt war es am Freitag nicht schlecht. Wir wissen, dass wir uns morgen noch erheblich steigern können. Wir haben einen tollen Plan und wenn alles gut läuft, dann sollten wir ein ausgezeichnetes Wochenende haben", hält Capirossi abschließend fest.

Fotoquelle: Suzuki

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