Mit der "Monster-Runde" auf die Pole-Position: Valentino Rossi

MotoGP 2009

— 24.10.2009

Rossi jubelt über "Monster-Runde"

Während sich Valentino Rossi über seinen neuen Rundenrekord in Sepang freut, sagt Jorge Lorenzo: "Dies ist nicht der glücklichste Tag meines Lebens"

Auf dem Weg zur Pole-Position in Malaysia hat Valentino Rossi einen neuen Rundenrekord aufgestellt. 2:00.518 Minuten - so schnell umrundete noch keine MotoGP-Maschine den 5,5 Kilometer langen Kurs in Sepang. Damit hat sich Rossi in die ideale Ausgangsposition gebracht, um im morgigen Rennen den Gewinn des WM-Titels vorzeitig einzufahren.

Rossi hatte sich zusammen mit seinem Yamaha-Team und Reifenlieferant Bridgestone eine besondere Strategie für die heiße Phase des Qualifyings zurechtgelegt. "Diese Strategie ließ uns viel Zeit, um am Ende die Pole anzugreifen", sagte Rossi anschließend. Doch als er in seine letzte Runde ging, streikte die digitale Anzeige an seiner Yamaha M1. Rossi wusste also zunächst gar nicht, ob er der Schnellste war oder nicht.

Auf einer der großen Leinwände am Streckenrand sah der Titelverteidiger schließlich eine Zeit von 2:00.5 Minuten aufleuchten. "Ich dachte, 'nein, jemand hat mich geschlagen.' Aber es war meine Zeit", freute sich Rossi und ergänzte: "Es war eine Monster-Runde." Jetzt gelte es am Sonntag "einen guten Start von der Pole hinzulegen und eine gute Pace zu haben."

Rossis Teamkollege Jorge Lorenzo schien lange Zeit kein Kandidat für die erste Startreihe zu sein. Der Spanier lag bis kurz vor Schluss lediglich auf Platz fünf, eine Zehntelsekunde hinter Suzuki-Pilot Loris Capirossi. Doch scheinbar wie aus dem Nichts gelang Lorenzo kurz vor Schluss doch noch der Sprung auf Platz zwei. "Glücklicherweise haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht, als wir die weicheren Reifen aufgezogen haben", sagte er anschließend.

Lorenzo verzichete während des Qualifikationstrainings auf seine üblichen Longruns und verbrachte ungewöhnlich viel Zeit in der Box. Die tropische Hitze von Malaysia mit deutlich über 30 Grad Celcius Lufttemperatur machte dem WM-Zweiten offenbar zu schaffen. Zudem war Lorenzo vergeblich auf der Suche nach der optimalen Haftung der Reifen.

"Wir haben nicht den Schritt gemacht, den wir erwartet hatten. Uns fehlt die Pace im Vergleich mit unseren Rivalen", erklärte ein enttäuschter Lorenzo. "Dies ist nicht der glücklichste Tag meines Lebens. Jetzt müssen wir die Daten analysieren und herausfinden, was für mit Blick auf das Warmup morgen tun können. Wir werden unser Bestes geben, um im Rennen in besserer Verfassung zu sein."

Fotoquelle: Yamaha

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