So sieht ein Regensieger aus: Casey Stoner schwamm in Sepang zum Sieg

MotoGP 2009

— 25.10.2009

Ducati: Fette Beute im Regen von Sepang

Als das Wetter umschlug, drehte Ducati auf: Casey Stoner pflügte zu einem souveränen Sieg, Nicky Hayden schnappte sich in Malaysia den fünften Platz

Für die Pole-Position kam Casey Stoner am Samstag nicht in Frage, dafür langte der australische Ducati-Pilot aber am Renntag ordentlich zu: Auf regennasser Rennstrecke ließ der Ex-Champion überhaupt nichts anbrennen und raste in Malaysia zu einem äußerst überlegenen Sieg. Nicky Hayden komplettierte als Fünfter das gute Ergebnis seines Teams und war überaus angetan davon.

"Ein Top-5-Ergebnis ist toll für uns", meint der US-Amerikaner. "Wir waren an diesem Wochenende konstant in der Nähe der Spitze zu finden. Ich war hier schon fünfmal Vierter, habe meinen Stammplatz also nur knapp verfehlt. Es war kein schlechter Tag für uns. In Valencia wollen wir darauf aufbauen", so Hayden, der sich beim Blick an den Himmel ein Grinsen nicht verkneifen konnte.

"Ich war regelrecht aufgeregt, als der Regen einsetzte - im Nassen war ich in diesem Jahr mit diesem Bike immer gut dabei. Ich fühlte, ich würde etwas Gutes leisten können", sagt der Ducati-Fahrer. "Leider hatte ich anfangs mit den Bremsen zu kämpfen und so gingen einige Jungs an mir vorbei. Danach hatte ich viel Spaß dabei, Leute zu überholen und mit ihnen zu kämpfen."

"Ich versuchte, die Lücke zu den Führenden zu reduzieren. Es fehlte allerdings ein bisschen, um gemeinsam mit Rossi und Lorenzo um das Podium zu kämpfen. Als Vermeulen ankam, machte ich mächtig Druck, um die Tür auch nicht nur einen Spalt weit zu öffnen - er ist schließlich ein Regenprofi", berichetet Hayden und fügt an: "Ich möchte Casey und Valentino gratulieren."

Stoner dominiert in Südostasien

Während Rossi Titel Nummer neun bejubeln durfte, dominierte Stoner das MotoGP-Rennen von Sepang - beinahe von Beginn an: "Mein Start war nicht gerade brillant. Ich war schon zufrieden damit, auf Rang vier aus der zweiten Kurve herauszukommen", sagt Stoner. "Am Ende von Runde eins lag ich schon auf Position zwei. Ganz ehrlich: Ich hätte niemals gedacht, schon so früh so weit vorne zu sein."

"Als ich auf meiner Boxentafel '3 Sekunden' las, entschloss ich mich dazu, den Druck noch einmal zu erhöhen und einen Reißausversuch zu wagen. Ich holte mir etwa eine Sekunde pro Runde und entschied mich schließlich dazu, langsamer zu machen und keine Risiken einzugehen. Für uns ist das ein weiterer fantastischer Tag und ich möchte mich bei allen im Team für ihren Einsatz bedanken."

"Wir hatten in dieser Saison schon im Nassen zu kämpfen, doch heute haben alle prima gearbeitet. Der Unterschied war klar ersichtlich", so der Australier. "Wir sind nun richtig stark und ich sehe nur, dass wir noch besser werden können. Das sind tolle Aussichten für die kommende Saison", erklärt Stoner. "Gratulation an Valentino. Neun Titel sind schon eine unglaubliche Errungenschaft."

Fotoquelle: Ducati

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