Randy de Puniet geht auch 2010 mit der privaten Mannschaft LCR an den Start

MotoGP 2010

— 28.01.2010

De Puniet: "Endlich auf das neue Bike"

LCR-Honda-Pilot Randy de Puniet hat sich im Rahmen eines dreiwöchigen Trainingslagers vorbereitet: "Bin noch nicht bei 100 Prozent"

Randy de Puniet kann die Testfahrten in der kommenden Woche in Sepang kaum noch erwarten. Der Franzose, der in der vergangenen Saison teils starke Vorstellungen zeigte, bevor ihn ein Knöchelbruch zurückwarf, will sich 2010 weiter steigern. Seinen Ruf als Crashpilot ist er weitestgehend losgeworden. Nun will der LCR-Pilot mit der neuen Kunden-Honda angreifen.

"Mein Team war in der vergangenen Woche in Japan und hat am Bike gearbeitet", sagt de Puniet auf 'motogp.com'. In Gesprächen mit seinem Cheftechniker sei viel Optimismus gewesen: "Er hat mir gesagt, dass die Maschine komplett neu ist. Die wird näher an der Werksmaschine sein. Das sind tolle Nachrichten für die kommende Saison. Ich freue mich schon. Aber ich kann über Verbesserungen noch nichts sagen, bevor ich nicht die ersten Runden gedreht habe."

Allen Kundenteams wurde die verbesserte RC212V in der vergangenen Woche ausführlich vorgestellt. Die Techniker der Satellitenmannschaften absolvierten einen regelrechten Honda-Workshop. "Ich freue mich auf Sepang, weil ich endlich auf das neue Bike darf", so de Puniet voller Tatendrang. "Einige Fahrer durften schon beim Valencia-Test die neuen Bikes fahren, ich war dort noch mit dem alten unterwegs. Daher wird Malaysia ganz besonders für mich."

Nach seinem Knöchelbruch aus dem Vorjahr befindet sich de Puniet nun wieder auf dem Weg zu voller Fitness. "Ich bin noch nicht bei 100 Prozent", gibt der Franzose zu bedenken. Doch er fügt an: "Ich muss erst zum ersten Rennen vollständig fit sein. Wir liegen voll im Plan. Jetzt wird es einfach wieder Zeit, mal endlich auf das Bike zu kommen." In den vergangenen Tagen absolvierte der LCR-Mann ein Trainingslager mit Landsmann Jules Cluzel, der 2010 in der Moto2 startet.

"Jules wollte seine Fitness verbessern. Ich habe ihm etwas auf die Sprünge geholfen. Er hat das gut gemacht, immerhin war es für ihn Neuland. Bei uns standen Radfahren, Motorradfahren und Laufen auf dem Programm. Jeden Tag drei bis vier Stunden, fünf Tage die Woche - und das über drei Wochen. Das war für uns beide gut", erklärt de Puniet.

Vorfreude empfindet der Franzose bei der Aussicht auf Einliter-Motoren in der MotoGP: "Das wird vor allem aus fahrerischer Sicht interessant. Wir werden mehr Leistung haben, die Maschine wird schwieriger zu kontrollieren. Wenn es wirklich die Kosten senkt, dann ist es eine gute Sache. Ich denke, man hat sich nur aus Kostengründen dafür entschieden. Die MotoGP ist viel zu teuer, vor allem für Privatteams wie meines."

Fotoquelle: Bridgestone

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