Die beiden Yamaha-Piloten hatten in Sepang einen produktiven ersten Testtag

MotoGP 2010

— 04.02.2010

Rossi: "Wir sind schon gut in Form"

Valentino Rossi ist mit seinem ersten Testtag auf seiner neuen Yamaha mehr als zufrieden - Teamkollege Jorge Lorenzo dagegen noch nicht ganz im Rhythmus

Besser htte das Jahr 2010 fr Yamaha-Star Valentino Rossi nicht beginnen knnen: Der Weltmeister holte an seinem ersten Testtag auf der neuen M1 in Sepang die deutliche Bestzeit. Bei einer Lufttemperatur von 31 Grad Celsius und einer Streckentemperatur von 45 Grad Celsius fuhr der Italiener eine beste Rundenzeit von 2:01.411 Minuten (15. von 54 Runden) und war damit fast eine halbe Sekunde schneller als sein zweitplatzierter Rivale Casey Stoner (Ducati).

Sein Teamkollege Jorge Lorenzo kam nach der Winterpause noch nicht so schnell in Schwung. Erst am Nachmittag fhlte er sich auf seiner M1 wohler und begann, seine Rundenzeiten zu verbessern. Seine beste Zeit fuhr er in der vorlertzten seiner 57 Runden mit 2:02.165 Minuten. Das reichte fr Platz fnf im Tagesklassement.

Beide Fahrer konzentrierten sich darauf, mit der 2010er-Version der YZR-M1 so viele Runden wie mglich zu drehen. Da die Strecke bis etwa 30 Minuten vor dem geplanten Ende des Tests trocken blieb, verzeichnete Yamaha einen produktiven Tag.

"Der heutige Tag war sehr wichtig, da wir in diesem Jahr nur sechs Testtage haben, um das Bike richtig einzustellen. Deshalb drfen wir keine Zeit verschwenden", erklrt Rossi. "Der erste Tag war sehr positiv. Wir haben das neue Bike fr 2010 ausprobiert, mit einem neuen Chassis und einem neuen Motor, der eine lngere Lebensdauer hat."

Die neue Maschine sei "recht schnell", bilanziert Rossi: "Yamaha hat ber den Winter sehr gut gearbeitet. Jetzt mssen wir daran arbeiten, die Elektronik und andere Dinge einzustellen. Das ist erst der Anfang, aber es scheint so, als ob wir bereits gut in Form sind."

Teamkollege Lorenzo rumt ein: "Nach der langen Pause war es heute fr mich schwierig, auf dem Bike in meinen Rhythmus zu finden. Motocross-Maschinen sind einfach nicht dasselbe wie die neue M1! Mein Start in den Tag war recht schwierig, aber Stck fr Stck habe ich mich wohler gefhlt und konnte mein Tempo steigern."

"Am Nachmittag, als es warmer wurde, konnte ich meine Zeiten sogar noch mehr verbessern und nher an die Spitze heranfahren, deshalb bin ich recht zufrieden mit unserer Arbeit", fhrt der Spanier fort. "Yamaha hatte ein paar gute Sachen fr uns dabei. Die Maschine ist nicht vllig anders als die alte, aber durch kleine Details ist sie einfacher zu fahren und das ist wichtig."

Lorenzo arbeitete heute auch erstmals mit seinem neuen Teammanager Wilco Zeelenberg zusammen. "Ich komme gut mit ihm zurecht. Er ist ein frherer Fahrer, deshalb konnten wir viele Informationen austauschen und er konnte mir einige gute Tipps geben", so Lorenzo.

Fotoquelle: Yamaha

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