Casey Stoner weiß, dass er sich noch um ein paar Zehntelsekunden steigern muss

MotoGP 2010

— 05.02.2010

Stoner: Die Rundenzeiten passen noch nicht ganz

Die Ducati-Piloten Casey Stoner und Nicky Hayden sind zwar nach dem ersten Sepang-Test weitgehend zufrieden, sehen aber noch viel Arbeit vor sich

Gut, aber noch nicht gut genug - so lautet das Fazit der beiden Ducati-Piloten Casey Stoner und Nicky Hayden nach dem ersten MotoGP-Test des Jahres in Sepang. Stoner belegte heute wieder den zweiten Platz hinter seinem Yamaha-Rivalen Valentino Rossi. Sein Rückstand betrug heute knapp vier Zehntelsekunden. Hayden beendete den Tag als Achter.

Stoner verzichtete darauf, am Vormittag auf die nasse Strecke zu gehen und stieg erst am Nachmittag auf seine GP10. Insgesamt drehte er 44 Runden, seine beste Zeit lag bei 2:01.320 Minuten. Der Australier war mit der geleisteten Abstimmungsarbeit so weit zufrieden. Auch körperlich scheint er wieder ganz fit zu sein: An den beiden Testtagen machte ihm die schwüle Hitze Malaysias nicht zu schaffen.

Hayden ging schon am Vormittag auf die Strecke und holte im Nassen die Bestzeit. Am trockenen Nachmittag fuhr er dann eine Zeit von 2:02.493 Minuten, die für Platz acht reichte. Vielleicht hätte er sich noch steigern können, doch genau in dem Moment, als er sich darauf vorbereitete, mit neuen Slicks auf Zeitenjagd zu gehen, setzte ein weiterer Wolkenbruch ein. Insgesamt drehte der Amerikaner heute 64 Runden.

"Wir sind mit dem Test recht zufrieden", bilanziert Stoner. "Der Tag hat wegen des Regens und der nassen Strecke nicht gut begonnen, das hat uns um ein paar Stunden zurückgeworfen. Wir haben das Setup der Maschine definitiv verbessert und haben ein paar verschiedene Dinge mit der Schwinge ausprobiert."

Doch Stoner räumt ein: "Die Rundenzeiten sind immer noch nicht so, wie wir sie gern hätten. Wir müssen weiter daran arbeiten, auf harten Reifen noch ein paar Zehntelsekunden zu finden. Aber konstante Zeiten von 2:01.9 oder 2:02.0 zeugen schon von einer ganz vernünftigen Pace. Wir können wirklich nicht unzufrieden sein, wenn man bedenkt, dass wir einen anderen Motor als in den vergangenen drei Jahren fahren und andere neue Teile haben, die wir erst noch optimal nutzen müssen. Wir haben noch Arbeit vor uns, aber es gibt noch zwei Tests, bevor die Saison beginnt. Insgesamt bin ich wirklich zufrieden.

"Ich bin zufrieden, könnte aber glücklicher sein", bemerkt sein Teankollege Hayden. "Diese beiden Tage sind wie im Flug vergangen und das Wetter hat nicht dazu beigetragen, dass wir die Zeit optimal nutzen konnten. Aber heute Morgen haben wir eine Regenabstimmung für die neuen Gabeln und den Motor gefunden."

"Als ich im Trockenen rausgefahren bin, habe ich sofort eine Verbesserung zu gestern gemerkt und konnte eine vernünftige Pace fahren. Aber wir konnten uns nicht weiter steigern", erklärt der Amerikaner weiter. "Ich hätte gern noch eine bessere Rundenzeit hingelegt, aber gerade, als wir frische Reifen aufgezogen hatten, hat es wieder geregnet. Trotzdem war es ein sehr positiver Test und ich kann es kaum erwarten, in ein paar Wochen weiterzuarbeiten."

Fotoquelle: Ducati

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