Yamaha-Mann der Zukunft: Ben Spies absolviert sein Lehrjahr bei Tech 3

MotoGP 2010

— 10.02.2010

Tech 3: Kann Spies sofort angreifen?

MotoGP-Nachwuchsstar Ben Spies zeigt sich nach den ersten Testfahrten des Jahres sehr optimistisch: Angriff auf die großen Vier möglich?

In der neuen MotoGP-Saison darf man sich auf fünf Rookies freuen, zusätzlich geht Aleix Espargaro in seine erste volle Saison, nachdem der Spanier im vergangenen Jahr bereits bei Paramac-Ducati erste Erfahrungen sammeln durfte. Das größte Interesse zieht eindeutig allerdings Ben Spies auf sich. Der Superbike-Weltmeister steigt mit Tech-3-Yamaha in die Königsklasse auf. Die Erwartungen an das amerikanische "Wunderkind" sind sehr hoch.

Bei seinem Renneinsatz in Valencia im vergangenen Jahr sowie den anschließenden Tests hinterließ der Rookie einen blendenden Eindruck, auch bei den ersten Tests 2010 in Sepang war Spies schnell. Motorrad-Ikone Kevin Schwantz, der Spies als Mentor unterstützt, jubelt bereits laut. Der Amerikaner geht fest davon aus, dass sein Schützling schnell in die Riege der großen Vier (Rossi, Lorenzo, Stoner, Pedrosa) vorstoßen kann.

"Natürlich setzt Kevin viel Hoffnung in Ben", erklärt Tech-3-Teamchef Herve Poncharal auf 'motogpmatters.com'. Der Franzose weiter: "Man kann auch nie einen Sieg ausschließen. Colin Edwards war im vergangenen Jahr in Donington auch ganz nah dran. Ich hoffe natürlich, dass Kevin mit seiner Einschätzung richtig liegt, aber regelmäßige Siege sind aus meiner Sicht schwierig zu erreichen."

Die Chancen stehen dennoch nicht allzu schlecht für zwischenzeitliche Erfolge. Die neue Yamaha hat sich beim ersten Test in Sepang bärenstark präsentiert. Vor allem hat es die Werksmannschaft offenbar hinbekommen, trotz Einschränkungen bezüglich der Anzahl der Motoren, mehr Leistung zu generieren. "Wir haben einen ganz neuen Motor kennengelernt und ein unglaubliches Bike", jubelt Poncharal. "Sie hat mehr Power als zu Beginn des Jahres 2009. Damals gab es keinerlei Einschränkungen."

Auch Spies konnte diese Tendenz in Malaysia feststellen. "Ich kann die Leistung besser spüren und kontrollieren als es noch in Valencia der Fall war", berichtet der Amerikaner gegenüber 'Motor Cycle News'. "Wir haben zwar immer noch nicht das Drehmoment und den Hammer wie mit einem 1.000er-Motor, aber es ist gut. In Valencia hatte ich am Kurvenausgang das Gefühl, man würde mich durchreichen können. Wir haben jetzt ein wirklich konkurrenzfähiges Paket."

Fotoquelle: Yamaha

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