Randy de Puniet lässt sich in Punkto Fitness von MX-Pilot Yves Demaria beraten

MotoGP 2010

— 15.02.2010

De Puniet holt sich Tipps beim Motocross-Routinier

MotoGP-Rennfahrer Randy de Puniet und Motocross-Superstar Yves Demaria spannen beim Training zusammen - Vorteile für beide Seiten

Randy de Puniet verlässt sich bei seiner Vorbereitung auf die neue Rennsaison nicht einzig und alleine auf sein Talent am Lenker, sondern trainiert zielgerichtet auch speziell seine Fitness. Dabei wird der französische MotoGP-Pilot von seinem Landsmann Yves Demaria unterstützt, der seines Zeichens dreimaliger Motocross-Weltmeister ist. Demaria hilft de Puniet bei dessen Training.

"Yves ist ein sehr guter Freund und ich respektiere seine unglaubliche Karriere", wird de Puniet von 'MotoGP.com' zitiert. "Als ich mich dazu entschloss, mit ihm zu arbeiten, hielten die Leute das für eine seltsame Partnerschaft. Ich hätte ja schließlich auch einen persönlichen Trainer engagieren können oder einen früheren Rennfahrer. Ich wusste allerdings, dass Yves mich genau richtig unterstützen würde."

"Er hat es faustdick hinter den Ohren - wie alle Motocross-Fahrer eben", meint der 29-Jährige und fügt an: "Wenn man bedenkt, dass alle Grand-Prix-Piloten zuweilen auf dem Motocross-Bike unterwegs sind, war Yves doch die richtige Wahl für mich. Wir haben ein regelmäßiges Trainingsprogramm erarbeitet, das verschiedene Übungen beinhaltet", erläutert de Puniet die Hilfestellung von Demaria.

Dieser greift seinem französischen Landsmann nur zu gerne unter die Arme: "Ich habe Randy vor zehn Jahren bei einem Supermoto-Wettbewerb kennen gelernt und wir kamen sofort prima miteinander aus. Im Winter haben wir gemeinsam einige MX-Trainingseinheiten absolviert", schildert Demaria den Auftakt der Freundschaft zwischen den beiden Motorrad-Rennfahrern.

"Ende 2008 trat er schließlich an mich heran und bat mich, ihm dabei zu helfen, konkurrenzfähiger zu werden und eine bessere Konzentration im Rennen zu erreichen. Ich hielt das für eine interessante Geschichte - für uns beide", sagt Demaria. "So entschlossen wir uns dazu, ein Basisprogramm zu erstellen, das Radfahren und Laufen beinhaltet - aber auch Motocross, Enduro und Supermoto."

"Im Vergleich zu einem MX-Pilot braucht ein MotoGP-Fahrer nicht so viel körperliches Training. Im Rennen musst du gelenkig sein und nicht muskulös", so Demaria. "Bei einem MX-Wettbewerb brauchst du hingegen ordentlich Kraft. Ich denke, eine gute körperliche Verfassung und ein sehr gesunder Lebensstil sind unabdingbar, wenn du in einem Sport auf Topniveau unterwegs sein willst."

Fotoquelle: Honda

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