Die Flutlichter blieben am Mittwoch aus - Die Stammpiloten testen ab Donnerstag

MotoGP 2010

— 17.03.2010

Katar: Kein Fahrbetrieb am Mittwoch

Da die Werksmannschaften keinen ihrer Testfahrer nach Katar geschickt haben, fällt die Testfahrt am Mittwoch aus

Das neue Testreglement der MotoGP sieht für die Stammpiloten aller Teams insgesamt lediglich sechs Testtage vor dem Saisonstart vor. Zusätzlich sollten die Werksmannschaften an drei Tagen zusätzlich testen dürfen: jeweils unmittelbar vor den Doppeltesttagen und ausschließlich mit ihren offiziellen Testfahrern.

Doch diese Regelung erfreut sich offenbar nicht allzu großer Beliebtheit. Schon in Malaysia verzichteten Honda und Ducati auf den Extra-Tag. Dementsprechend wenig war auf der Strecke in Sepang los. Und bei den für diese Woche angesetzten Probefahrten in Katar wurde der Tag der Testfahrer sogar kurzfristig ersatzlos gestrichen.

Ursprünglich hatten sich die Werksteams von Honda und Suzuki für den heutigen Mittwoch angekündigt. Doch anscheinend haben die beiden Hersteller ihr Entwicklungsprogramm bereits in Malaysia weitestgehend abgespult. Neue Teile, die man ausprobieren könnte, gibt es offenbar auch nicht. Die Konsequenz: MotoGP-Vermarkter Dorna sagte den heutigen Testtag kurzerhand ab, das Flutlicht am Losail International Circuit wurde erst gar nicht angeknipst.

Stattdessen beginnt der Fahrbetrieb erst am Donnerstagabend, wenn die Stammpiloten aller Teams ihre Vorbereitungen für den ersten Grand Prix der neuen Saison aufnehmen. Am Freitag folgt dann eine zweite Trainingseinheit, bei der sich die Fahrer an die künstlichen Lichtverhältnisse in der Wüste von Katar gewöhnen können.

Montag erneut möglicher Ausweichtermin

Unterdessen wurde bekannt, dass für den Saisonauftakt am 11. April vorab ein Ausweichtermin verabredet wurde, falls das Rennen wegen Regens erneut nicht stattfinden könnte. Wir erinnern uns: Im vergangenen Jahr sorgten Sturm und Regen in der Wüste Katars am Rennsonntag für chaotische Verhältnisse. Das Rennen der MotoGP musste abgesagt und am folgenden Montag wiederholt werden.

Die kurzfristige Verlegung des Rennens stellte damals sämtliche Beteiligten vor riesige logistische Probleme. Unzählige Flüge, Hotelbuchungen und Mietwagenreservierungen mussten umgebucht werden. Nach diversen Meetings zwischen den Teams, der Dorna und dem Veranstalter erklärte sich das Management des Losail-Circuits bereit, die Extra-Kosten zu übernehmen.

Für 2010 hat man dagegen rechtzeitig vorgesorgt und verabredet, dass das MotoGP-Rennen in einem vergleichbaren Fall erneut am Montag (12. April) nachgeholt würde. Die Rennen der 125er- und der Moto2-Klassen würden dagegen ersatzlos gestrichen. Aufgrund der Flutlichter wäre ein Regenrennen in Doha zu gefährlich: die Reflexionen der Lampen auf dem nassen Asphalt könnte die Fahrer zu sehr blenden.

Fotoquelle: Dorna

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