Jorge Lorenzo weiß, dass er durch seine Verletzung momentan im Nachteil ist

MotoGP 2010

— 18.03.2010

Trotz Verletzung: Lorenzo strotzt vor Selbstbewusstsein

Aufgrund eines gebrochenen Daumens verpasste Jorge Lorenzo den zweiten Sepang-Test - In Katar ist der Yamaha-Pilot wieder dabei

Während Weltmeister Valentino Rossi die bisherigen Wintertestfahrten nach Belieben dominierte, saß Jorge Lorenzo zuletzt auf dem heimischen Sofa und laborierte an einer Handverletzung, die sich der Spanier beim einem Trainingsunfall zugezogen hatte. Lorenzo musste den zweiten Sepang-Test Ende Februar ausfallen lassen, kehrt aber heute in den Sattel seiner Yamaha M1 zurück. Das gesamte MotoGP-Teilnehmerfeld testet zwei Abende lang in Katar.

Wie sehr ist der Vize-Weltmeister durch die Verletzungspause benachteiligt? "Im Vergleich zu den anderen Fahrern eine ganze Menge", meint Lorenzo im Interview mit 'motogp.com' selbst. "Denn in diesem Jahr haben wir nur sehr wenige Probefahrten, nur drei Tests. Ich habe einen verpasst und werde nur zwei absolvieren. Vielleicht noch nicht einmal zwei, denn ich bin noch nicht bei hundert Prozent - also vielleicht anderthalb."

Lorenzo ist sich also darüber im Klaren, dass er körperlich noch nicht auf dem Niveau seiner Konkurrenten ist. "Aber es ist besser, dass mir das zwei Monate vor dem Meisterschaftsstart passiert als eine Woche davor." Ohnehin gehe es ihm von Tag zu Tag besser. "Wenn ich die Hand bewege, habe ich kaum Schmerzen. Aber ein Motorrad zu fahren wird sicher schwierig."

Kurz bevor der Yamaha-Pilot die Testarbeit in der Wüste Katars aufnahm, wollte er aber noch etwas klarstellen. "Jeder hat behauptet, dass ich mich beim Motocross verletzt habe, aber das ist nicht wahr. Ich habe mich auf Asphalt mit einem Minibike verletzt. Die Strecke war ziemlich eng, wir fuhren mit mehreren Fahrern und ich habe am Bremspunkt einen Fehler gemacht. Mein Vorderrad ist eingeknickt und ich habe mir den Finger gebrochen."

Der Unfall, der sich auf der früheren Ranch von Kenny Roberts zugetragen hat, liegt nun knapp fünf Wochen zurück. Zeit genug, um das angekratzte Selbstbewusstsein wieder etwas aufzupolieren. "Was mich und das Motorrad betrifft, bin ich immer zuversichtlich. Diese Verletzungen können einen reifen lassen und einem zum Nachdenken anregen, sodass man von ihnen lernt und stärker wird."

Fotoquelle: Yamaha

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