Wilco Zeelenberg ist bei Yamaha für Jorge Lorenzo verantwortlich

MotoGP 2010

— 23.03.2010

Zeelenberg mit Lorenzos Leistung zufrieden

Jorge Lorenzos neuer Teammanager Wilco Zeelenberg bewertet den letzten Test vor dem WM-Auftakt positiv

Wilco Zeelenberg ist der neue Teammanager von Jorge Lorenzo. Nach den abschließenden Testfahrten vor dem Saisonstart zeigt sich der ehemalige Grand-Prix-Pilot über die Fortschritte seines Schützlings zufrieden. Dies betrifft nicht nur die körperliche Fitness des Vizeweltmeisters, sondern auch die technische Weiterentwicklung der Yamaha M1. Zur Erinnerung: Lorenzo musste aufgrund eines gebrochenen Daumens den Test in Malaysia Ende Februar auslassen.

"Am meisten freut es uns natürlich, dass sich Jorge bereits in einem besseren Zustand befindet als wir erwartet hatten", so Zeelenbergs erster Kommentar nach Testende am Freitagabend. "Angesichts seiner Verletzung ist es eine große Errungenschaft, diesen Test in den Top 6 zu beenden. Wir sind uns vollkommen im Klarem darüber, dass noch einige Verbesserungen stattfinden müssen. Aber in Anbetracht der Situation, können wir mit diesem Testergebnis zufrieden sein."

Mit einer Rundenzeit von 1:56.504 Minuten ist Lorenzo am zweiten eine Verbesserung von mehr als drei Zehntelsekunden gelungen. Laut Zeelenberg ist das Indiz dafür, dass Lorenzo mit seinem neuen Arbeitsgerät gut vorankommt. "Jorge fühlt sich bereits recht gut auf dem Bike und es ist uns an diesen zwei Tagen gelungen, einige Fortschritte zu erzielen. Wichtig dabei ist, dass Jorge die Unterschiede zum letztjährigen Motorrad gut fühlen kann."

Bis zur ersten Rennen Mitte April hofft Zeelenberg auf eine vollständige Genesung Lorenzos. Unabhängig davon sind seine Erwartungen für die bevorstehende Saison recht bescheiden. "Yamaha hat im vergangenen Jahr die Weltmeisterschaft auf den Plätzen eins und zwei beendet. Der Fahrer in der rechten Seite der Box, wo ich nun Teammanager bin, wurde Zweiter."

Respekt vor Rossi

"Klar ist es unser Ziel, uns zu verbessern", so Zeelenberg. "Das wird aber wahrscheinlich sehr schwierig werden, denn auf der anderen Seite der Yamaha-Box sitzt mit Valentino Rossi der neunfache Champion. Es wird bestimmt nicht einfach ihn zu besiegen. Wir werden dennoch unser Bestes geben."

Nach drei Tests hat sich der frühere Teammanager des Yamaha-Supersport-Werksteams im MotoGP-Fahrerlager schon recht gut eingelebt. Ihm sind auch schon ein paar Unterschiede aufgefallen. "Mit Sicherheit befindet sich der Level auf technischer Seite, also was die Motorräder betrifft, und auch auf Fahrerseite auf einem höherem Niveau."

Aber wenn man davon absehe, dass "die Piloten und Motorräder um einiges schneller sind, reden wir aber auch hier über die gleichen Dinge, nämlich über Rennsport. Im Grunde genommen handelt es sich für mich um das gleiche Business. In MotoGP ist jedoch die Geräuschkulisse schon um einiges faszinierender."

Fotoquelle: Yamaha

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.