Alberto Puig ist wegen der Probleme von Dani Pedrosa noch nicht besorgt

MotoGP 2010

— 01.04.2010

Puig: "Nur der Rennsonntag in Katar zählt"

Dani Pedrosas Teammanager Alberto Puig ist trotz der Testprobleme vor dem Saisonstart zuversichtlich - Zudem sei die Saison auch sehr lang

Der Saisonstart eilt mit Riesenschritten: In gut einer Woche wird es unter den Flutlichtern von Losail in Katar ernst für die MotoGP-Piloten. Honda-Werksfahrer Dani Pedrosa allerdings würde wohl lieber noch ein paar Testtage mehr einschieben. Denn nach dem Wechsel zur Öhlins-Aufhängung kommt er mit seiner RC212V noch nicht so zurecht wie gewünscht.

Bei den Wintertests schaffte Pedrosa den Anschluss an die Spitze noch nicht. Für einen Piloten, der für seine Mannschaft im Idealfall Weltmeister werden soll, ist das alles andere als optimal. Doch Pedrosas Teammanager Alberto Puig hat noch keine Sorgenfalten auf der Stirn. Er geht trotz allem optimistisch in die neue Saison.

"Katar ist nur das erste Rennen einer sehr langen Saison, die acht oder neun Monate dauert. Darauf müssen wir vorbereitet sein. Wir starten in Katar in diesen 'Ausdauer-Wettbewerb'", sagte Puig der offiziellen Internetseite der MotoGP. Zudem gibt er zu bedenken, dass Pedrosa in diesem Jahr - im Gegensatz zu 2009 - wenigstens nicht verletzt zum Saisonstart antreten muss: "In diesem Jahr ist unser Fahrer beim ersten Rennen gut in Form und das ist schon eine Steigerung. Das war unser Ziel für die Vorsaison: Vor dem Auftakt keine Probleme beim Fahrer zu haben."

Natürlich wünsche man sich immer, dass das Bike optimal funktioniert und sich der Fahrer darauf richtig wohl fühlt, räumt Puig ein. "Aber bisher waren es nur Testfahrten. Es mag einen ersten Eindruck davon geben, wie es dann beim Rennen auf der Strecke sein wird. Aber es ist noch nicht entscheidend. Was wirklich zählt, ist der Rennsonntag in Katar", so der Teammanager.

Ob Yamaha und Ducati kurz vor dem Saisonstart den Werks-Hondas einen Schritt voraus ist, kann Puig nicht burteilen: "Ich fahre die Bikes nicht, ich sehe nur die Zeiten und stelle fest, dass sie schnell sind. Wir müssen andere Dinge testen und vielleicht müssen wir das auch während des Grand-Prix-Wochenendes noch machen. Aber ich kann eines sagen: Wir werden überhaupt nicht mit hängenden Köpfen nach Katar gehen. Wir wollen in jedem Rennen gewinnen und wir werden in Katar das Beste für uns und das Team versuchen."

"Ich weiß, welche Probleme wir haben und wir versuchen, sie am Wochenende so gut wie möglich zu lösen", so Puig. "Wir werden sehen, ob wir alles richtig hinbekommen und diese kleinen Probleme hinter uns lassen können."

Fotoquelle: Repsol

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