Ben Spies will schnell den Anschluss an die großen Vier herstellen

MotoGP 2010

— 08.04.2010

Spies nimmt etwas Luft heraus

Trotz guter Testergebnisse betont Tech-3-Yamaha-Üilot Ben Spies, 2010 werde sein Lehrjahr in MotoGP sein

Der Texaner Ben Spies beeindruckte bei den Saisonvorbereitungen mit konstant schnellen Rundenzeiten. Trotzdem hält der Yamaha-Tech3-Pilot den Ball flach, indem er die in ihm gesetzten Erwartungen etwas die Luft nimmt. "MotoGP ist ganz klar die Klasse, wo jeder hin will", sagt der 25-Jährige aus Memphis auf der Pressekonferenz im Vorfeld des Grand Prix von Katar. "Obwohl die Saisonvorbereitungen gut verlaufen sind, werde ich dennoch in meiner ersten vollen Saison eine Lernkurve zu bewältigen haben."

Der US-Amerikaner zeigt sich auch vom MotoGP-Starterfeld beeindruckt. "Ich habe erst vor kurzem einen Artikel gelesen, wo stand, dass 13 von den 17 Fahrern bereits zumindest einen WM-Titel in irgendeiner Klasse gewonnen haben. Da erwartet mich schon ein starkes Feld, das es zu schlagen gilt." Den Losail International Circuit kennt Spies bereits aus dem vergangenen Jahr, wo er im Rahmen der Superbike-WM siegreich war.

Vor rund drei Wochen konnte er auf der 5,3 km langen Rennstrecke inmitten der Wüste zum ersten Mal Rennerfahrung unter Flutlicht sammeln. "Das ist schon etwas ganz anderes", meint der Superbike-Weltmeister 2009. "Das Gefühl für die Geschwindigkeit erscheint einem etwas schneller zu sein als bei Tageslicht. Ich nehme an, dies rührt von den Schatten her. Jedenfalls brauchte ich einige Zeit, um mich daran zu gewöhnen. Es ist aber auch keine irre Erfahrung."

Spies äußert sich auch nicht nur über seinem Teamkollegen Colin Edwards lobend, sondern hebt dabei die gesamte Yamaha-Tech3-Mannschaft hervor. "Das Team ist im Gesamten betrachtet sehr gut organisiert", so der Texaner. "Da gibt es nichts auszusetzen. Das Bike ist großartig, innerhalb des Teams herrscht Ruhe und Colin hat sich als sehr hilfsbereit erwiesen. Ich bin zufrieden damit wo ich bin, jeder gibt 100 Prozent."

Nochmals auf die Tests angesprochen meint der Yamaha-Fahrer: "Ja, wir hatten einige gute Tests. Das ist natürlich gut, aber es sind eben nur Tests gewesen. Jetzt kommen die Rennen, darauf kommt es an. Man weiß nie, was bei einem Rennen passieren wird. Man kann noch so einen guten Test fahren, jedoch wenn man auf eine Rennstrecke kommt, die man nicht kennt, schaut das Ganze schon wieder anders aus. Gute Testergebnisse sorgen auch für mehr Druck, jeder will Resultate sehen. Mal abwarten was geschieht, wenn wir auf Strecken wie Japan oder Jerez kommen werden."

Fotoquelle: Yamaha

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