Große Frage vor dem ersten Grand Prix: Kann Rossi gegen Stoner bestehen?

MotoGP 2010

— 11.04.2010

Die drei Stars in der Pressekonferenz

Polesetter Casey Stoner und die beiden Yamaha-Stars Valentino Rossi und Jorge Lorenzo über Ansichten und Aussichten in Katar

Casey Stoner kann die Nacht vor dem ersten Grand Prix des Jahres ruhig schlafen. Der australische Ducati-Star wurde seiner Favoritenrolle auch im Qualifying gerecht und startet am Sonntag von der Pole-Position ins Nachtrennen in Doha. "Es sieht gut aus", so der Ex-Weltmeister nach seiner Toprunde. Aus Sicht des Ducati-Piloten wäre mit weichen Reifen möglicherweise noch mehr möglich gewesen.

"Aber wir sind in einer guten Position", erklärte Stoner. "Wir haben ein tolles Bike. Der Rahmen ist aus Karbon, die Schwinge nun auch und der Motor läuft gut. Wir sind vor dieser Saison besser aufgestellt als in der Vergangenheit", platziert der Mann mit der Startnummer 27 schon einmal eine Kampfansage. "Ich bin zuversichtlich für das Rennen. Aber natürlich müssen wir mal schauen, wie viel die anderen im Warmup noch zulegen können."

"Casey zu stoppen, dürfte schwierig werden", sagt Rossi. Aber optimistisch ist der Italiener dennoch: "Mein Rhythmus mit harten Reifen ist gut. Leider habe ich leichte Probleme mit dem weichen Reifen. Das müssen wir verbessern. Daher konnte ich mich am Ende auch nicht mehr so sehr steigern. Wir müssen einen guten Start erwischen, das Rennen wir lang. Ich denke, es wird schwierig gegen Casey, aber wir werden es versuchen."

"Gestern haben wir in der zweiten Hälfte der Runde immer viel Zeit verloren, heute war es nur noch im letzten Viertel. Wir versuchen also, morgen mal ohne Zeitverlust durchzukommen", sagt der Italiener grinsend. Rossi scheint noch Verbesserungspotenzial geortet zu haben. Sein Teamkollege Jorge Lorenzo kommentierte: "Ich bin mit dem dritten Startplatz wirklich zufrieden. Das ist ein guter Auftakt."

"Womit ich nicht so zufrieden bin ist, dass ich mit dem Bike Probleme habe", so der Spanier weiter. "Ich habe viel Grip am Hinterrad eingebüßt. So kann ich kaum schnell fahren. Morgen müssen wir klug sein und das Rennen beenden, um möglichst viele Punkte zu holen. Ein Podestplatz wäre perfekt, aber das wird wohl schwierig", sagte Lorenzo. Scherzhaft fügt er hinzu: "Es sei denn, Bridgestone gibt mir einen Wunderreifen. Im Ernst: Das Hinterrad macht mir derzeit mehr Sorgen als meine Handverletzung."

Fotoquelle: Yamaha

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