Valentino Rossi und Jorge Lorenzo wollen den nächsten Doppelsieg holen

MotoGP 2010

— 26.04.2010

Yamaha-Duo will den Jerez-Sieg

Valentino Rossi und Jorge Lorenzo sind nach der etwas längeren MotoGP-Pause heiß auf einen Sieg in Spanien - Hält die Schulter des "Doktors"?

Die Aschewolke nach dem dem Vulkanausbruch auf Island kam Valentino Rossi gerade recht. Der amtierende MotoGP-Champion hatte kurz vor dem geplanten Rennwochenende in Motegi einen Abflug beim Motocross gehabt und dabei eine Schulterverletzung davongetragen. So hatte Rossi nun mehr Ruhe vor dem Auftritt in Jerez, entsprechend sollte der Italiener für den zweiten Saisonlauf wieder fit sein.

"Irgendwie war es schade, dass wir nicht in Japan waren, denn es ist nun einmal das Heimrennen von Yamaha", sagt der Champion. Er fügt an: "Aber wir fahren im Oktober dort und für mich kam die Woche Pause gerade passend. Die Verletzung beim Motocross war nicht wirklich schlimm, aber die Wunde an der Schulter konnte eine Woche mehr Schonung gut vertragen. Ich hoffe, es wird mich am kommenden Wochenende nicht sehr behindern."

Rossi kommt nach seinem Erfolg in Katar als Spitzenreiter zum stets gut besuchten Grand Prix in Jerez. "Der Sieg in Katar war toll, aber wir haben feststellen müssen, dass wir der Konkurrenz in gewissen Bereichen unterlegen sind", sagt der 31-Jährige, der auf den Geraden stets deutlich auf die Ducatis und Hondas einbüßte. "Wir haben Arbeit vor uns. Aber ich fahre immer gern in Jerez, wo es eine tolle Atmosphäre gibt. Im vergangenen Jahr konnte ich dort siegen. Ich hoffe, diese Chance habe ich auch nun wieder."

Für Teamkollege Jorge Lorenzo war die Absage des Rennens in Motegi nicht ganz so glücklich. "Ich liebe Japan und im vergangenen Jahr habe ich dort gewonnen", sagt der Spanier. "Ich hatte mich eigentlich auf eine Rückkehr dorthin gefreut, aber wir können es nicht ändern. Immerhin werden wir dann im Oktober dort auftreten." Lorenzo hatte das Auftaktrennen des Jahres hinter Rossi als Zweiter beendet, nun will er eine Stufe weiter nach oben.

"Jerez bietet immer eine ganz besondere Stimmung. Man kann die Fans im Rennen sogar hören", beschreibt Lorenzo die Situation beim bevorstehenden Heimrennen. "In der Nieto- und in der Peluquil-Kurve spürst du die Leute regelrecht. So etwas gibt es auf keiner anderen Strecke im Kalender. Im vergangenen Jahr bin ich beim Überholen von Stoner abgeflogen. Aber das Wochenende war eigentlich gut. Ich war schnell und stand auf der Pole-Position. Ich bin zuversichtlich, dass ich am Wochenende durchkomme und nahe der Spitze sein kann."

Fotoquelle: Yamaha


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