Dani Pedrosa konnte das Rennen in Jerez bereits 2008 gewinnen

MotoGP 2010

— 27.04.2010

Honda: Unterschiedliche Vorzeichen vor Jerez

Während Andrea Dovizioso die Strecke in Jerez nicht besonders mag, freut sich Dani Pedrosa auf das erste seiner vier Heimrennen in dieser Saison

Die Kräfteverhältnisse innerhalb des Honda-Werksteams haben sich seit dem Ende der vergangenen Saison verschoben. War 2009 Dani Pedrosa noch der unumstrittene Nummer-eins-Fahrer des Teams, der trotz diverser Verletzungsprobleme 74 WM-Punkte mehr als Andrea Dovizioso holte, so ist seit den Wintertestfahrten vor dem Saisonstart der Italiener die treibende Kraft innerhalb der Repsol-Mannschaft.

Beim Saisonauftakt in Katar schaffte es Dovizioso als Dritter aufs Siegertreppchen, Pedrosa landete am Ende lediglich als Siebter im Ziel. Am kommenden Wochenende könnte allerdings der Spanier wieder die Nase vorn haben, schließlich ist der Grand Prix in Jerez eines seiner vier Heimrennen in dieser Saison. Zudem gewann Pedrosa vor zwei Jahren in Jerez, während Dovizioso hier noch nie besonders brilliert hat.

"Um ehrlich zu sein, gehört die Rennstrecke nicht zu meinen Favoriten", gesteht Dovizioso. "Sie ist recht langsam. In der Vergangenheit hatte ich hier nie wirklich gute Ergebnisse, aber jetzt kommen wir aus Katar mit einem wichtigen Resultat im Gepäck nach Jerez. Ich freue mich auf das Rennen - und darauf, in die positive Richtung weiterzugehen, die wir zuletzt eingeschlagen haben."

Ziel sei es, so Dovizioso, die gute Form der letzten Zeit beizubehalten. "Außerdem freue ich mich auch auf den Test am Montag nach dem Rennen. In diesem Jahr gibt es nicht so viele Gelegenheiten zu testen, also wird der Montag sehr wichtig sein. Wir werden hart arbeiten, um daraus das Beste zu machen."

Jerez ist für Pedrosa etwas Besonderes

"Jerez ist für spanische Fahrer immer ein sehr besonderes Rennen", bekennt Pedrosa. "Mit der Atmosphäre, die immer fantastisch ist, und der Charakteristik des Kurses, kann die Situation schon wieder ganz anders sein." Pedrosa hat sich vorgenommen, ab dem ersten Freien Training am Setup seiner Honda RC212V zu arbeiten.

"Ich würde mich auf dem Motorrad wirklich sehr gerne etwas wohler fühlen und ein gutes Ergebnis erzielen. Unsere Konkurrenten sind sehr stark und ich bin mir sicher, dass sie das Meiste aus ihren Vorteilen machen möchten. Deshalb müssen wir sehr hart arbeiten, um auf ihr Niveau zu kommen und um mit ihnen von der ersten bis zur letzten Runde kämpfen zu können", so Pedrosa.

Fotoquelle: Honda


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