Nicky Hayden will an seine gute Form aus Katar anschließen

MotoGP 2010

— 27.04.2010

Ducati und Jerez: Keine Liebesbeziehung

Seit vier Jahren wartet Ducati auf einen Sieg in Jerez - Trotz des nicht optimalen Saisonstarts fahren die Italiener mit viel Optimismus zum Europaauftakt

Am kommenden Sonntag geht die MotoGP nach der durch die Vulkanasche bedingten langen Pause endlich in die zweite Runde. Der Europaauftakt in Jerez steht am Fahrplan. Fr Ducati nicht unbedingt der beste Ort, um den leicht verpatzten Saisonstart in Katar vergessen zu machen. Die Italiener warten nun bereits seit vier Jahren auf einen Sieg auf der andalusischen Traditionsrennstrecke, die seit 1987 im WM-Kalender fest verankert ist. Loris Capirossi war 2006 der letzte Ducati-Pilot, der am obersten Treppchen des Podiums landete.

"Jerez zhlte in den vergangenen Jahren nicht zu unseren Lieblingsrennstrecken. Aber wir haben einige Schritte vorwrts gemacht und waren im Vorjahr am Podium", erinnert sich Casey Stoner, der im letztjhrigen Grand Prix Dritter wurde. Das Streckenprofil ist fr Ducati nicht optimal, denn man kann hier den Vorteil beim Top-Speed nicht gegen die Konkurrenz ausspielen, wei auch Nicky Hayden: "Es gibt keine langen Geraden, meistens fhrt eine Kurve in die nchste."

In den 13 Kurven von Jerez kommt es vor allem auf ein gut ausbalanciertes Motorrad an, das auf der Bremse stabil bleibt. Aber auch das Wetter ist zu diesem Zeitpunkt des Jahres von entscheidender Bedeutung. "Zu dieser Jahreszeit kann der Asphalt am Vormittag noch recht khl sein, zum Nachmittag hin wrmt sich die Strecke aber auf. Wir mssen auf alles gefasst sein", meint Hayden, der im Vorjahr nicht ber Platz 15 hinauskam.

Nach seinem vierten Platz beim Auftakt in Katar sprht das "Kentucky Kid" aber vor Selbstvertrauen: "Mein Ziel ist es, den Level aus dem ersten Rennen zu halten und darauf aufzubauen. Ich wei, dass ich ber ein gutes Motorrad und Team verfge, das voll hinter mir steht. Ich kann es kaum erwarten, wieder auf die Strecke zu gehen." Teamkollege Stoner geht trotz des Ausfalls in Katar ebenfalls mit viel Optimismus in das Wochenende: "Wir starten bei Null. Am Freitag erwartet uns harte Arbeit, das richtige Setup fr das Rennen zu finden. Man bentigt auf dieser Strecke ein gutes Handling, aber auch gengend Stabilitt. Die Entwicklung der GP10 geht in die richtige Richtung, weshalb wir am Sonntag konkurrenzfhig sein werden."

Dass das Rennen in Motegi auf Oktober verschoben werden musste, strt die beiden Ducati-Reiter nicht besonders. "Wir waren auf ein berseerennen eingestellt, stattdessen geht es nun nach Jerez zum ersten Europarennen. Hier wird es wieder das gewohnte Paddock mit den Motorhomes, den Hospitalities und den groartigen Fans geben", freut sich Hayden. Dem schliet sich auch sein australischer Stallkollege an: "Es ist ziemlich ungewhnlich, dass ein Rennen verschoben werden muss. Aber wie bereits im vergangenen Jahr in Katar gibt es Ereignisse, die man weder vorhersehen oder kontrollieren kann. Also mssen wir uns jetzt auf Jerez und die Arbeit, die uns dort erwartet, konzentrieren."

Teamchef Vittoriano Guareschi war mit dem Resultat in Katar zwar nicht besonders zufrieden, "aber wir haben einige Erfahrungen mitnehmen knnen. Das Motorrad funktioniert gut und sowohl Casey, als auch Nicky sind in guter Form und knnen an der Spitze mitfahren." Auch er wei aber, dass in Jerez die Trauben hoch hngen: "Wir hatten sowohl gute Resultate als auch einige Probleme in der Vergangenheit. Wir fahren aber mit dem richtigen Geist dorthin und werden alles geben, damit Casey und Nicky wieder konkurrenzfhig sein werden."

Fotoquelle: Ducati


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