Dani Pedrosa bildet sich auf seine Pole-Position in Jerez nichts ein

MotoGP 2010

— 01.05.2010

Pedrosa ist zurück - Pole-Position in Jerez

Dani Pedrosa holt sich in Jerez die Pole-Position - Jorge Lorenzo und Casey Stoner komplettieren die erste Startreihe - Valentino Rossi nur Vierter

Dani Pedrosa scheint die Probleme, die er bislang in dieser Saison mit seiner Honda RC212V hatte, überwunden zu haben. Der Spanier fuhr in der Qualifikation am Samstagnachmittag zu einer überlegenen Bestzeit (1:39.202 Minuten) und sicherte sich damit den ersten Startplatz für das Rennen in Jerez, wo am Sonntag über 120.000 Fans an der Strecke erwartet werden.

Ob sich Pedrosa auch im Rennen an der Spitze wird halten können, scheint aber sehr fraglich zu sein. Der Honda-Werksfahrer ist zwar auf eine Runde gesehen sehr schnell, hat aber in den Trainingssitzungen des Wochenendes noch keine überzeugenden Longruns gezeigt. "Für mich ist die Pole-Position nicht so enttscheidend", so Pedrosa. "Wichtig ist das Rennen. Und bis dahin haben wir noch viel Arbeit vor uns."

"Ich glaube, dass die Yamahas noch etwas in der Hinterhand haben", so Pedrosa weiter, der sich deshalb auch nicht in der Favoritenrolle für das Rennen sieht. In dieser befindet sich offenbar Jorge Lorenzo, der als Zweiter (1:39.487) die spanische Doppelspitze im Qualifying perfekt machte. "Auch wenn wir heute Nachmittag mit den höheren Temperaturen zu kämpfen hatten, ist die Rundenzeit gut genug, um morgen um den Sieg kämpfen zu können", freute sich der Yamaha-Pilot.

Casey Stoner sicherte sich den dritten Startplatz (1:39.511). "Wir haben in Sachen Setup im Laufe des Wochenendes überhaupt keine Fortschritte gemacht", so der Ducati-Pilot. "Deshalb wartet auf uns heute Abend noch viel Arbeit. Aber wir müssen einfach abwarten, was morgen passiert. Alles ist möglich."

Valentino Rossi, der noch mit den Nachwirkungen seines Motocross-Sturzes vor zwei Wochen zu kämpfen hat, rettete sich auf den vierten Platz (1:39.558). Hinter ihm platzierten sich Nicky Hayden (1:39.560) und der überraschend starke Randy de Puniet (1:39.591). Bester Rookie im Qualifying war Ben Spies (8./1:39.989), der an diesem Wochenende zum ersten Mal ein Rennen in Jerez bestreiten wird.

Zwei andere MotoGP-Rookies waren für die beiden einzigen Zwischenfälle der Qualifikation verantwortlich. Héctor Barberá kam nach 38 Minuten in Kurve fünf zu weit nach außen und musste einen Umweg durch das Kiesbett nehmen. 20 Minuten vor dem Ende des Trainings rutschte Aleix Espargaró an der selben Stelle raus und musste auf dem Rücksitz eines Motorrollers den Rückweg in die Pramac-Box antreten.

Fotoquelle: Repsol


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