Jorge Lorenz ist bei seinem Heimrennen in Jerez ein heißer Sieganwärter

MotoGP 2010

— 01.05.2010

Yamaha für das Rennen gerüstet

Jorge Lorenzo wird sein Heimrennen in Jerez aus der ersten Startreihe in Angriff nehmen - Valentino Rossis Schulterverletzung keine arge Behinderung mehr

Aufgrund der heißen Temperaturen konnte der Mallorquiner nicht das Optimum aus seiner Maschine herausholen. Platz zwei bedeutet für den 28-Jährigen eine gute Ausgangsbasis für sein Heimrennen. Weniger gut lief es für Valentino Rossi. Der Weltmeister konnte zwar schmerzfrei fahren, kam aber nur auf den vierten Startplatz.

Noch im freien Training am Vormittag fuhr Lorenzo wie das berühmte Uhrwerk konstant Zeiten in den tiefen 1:39 Minuten. Die gestiegenen Temperaturen am Nachmittag hatten zur Folge, dass die Strecke rutschiger wurde. Damit verlor Lorenzo die entscheidenden Zehntel, um seine vierte Pole Position in Folge in Jerez zu erobern. "Am Vormittag konnte ich das Motorrad genau so fahren, wie ich wollte. Das war ein schönes Gefühl, aber im Qualifying war es dann nicht mehr der Fall", sagt Lorenzo zu den Bedingungen.

"Wie auch immer, meine Rundenzeit ist nicht so schlecht und wir sind in der ersten Reihe. Das ist sehr wichtig. Ich freue mich schon sehr auf das Rennen, denn ich bin zuversichtlich, dass ich vor meinen Fans ein starkes Rennen zeigen kann. Jerez ist für mich eine sehr spezielle Strecke und ich kann es kaum erwarten das Publikum morgen zu hören", freut sich Lorenzo auf die grandiose Stimmung.

"Die erste Startreihe war unser Ziel", sagt Teammanager Wilco Zeelenberg. "Da gibt es eine positive Rivalität zwischen Jorge und Dani Pedrosa. Wir waren am Nachmittag nicht so schnell wie gedacht. Morgen im Rennen werden ähnliche Bedingungen herrschen, wie während der Qualifikation. Wir hatten einen guten Rhythmus und werden morgen voll angreifen."

Teamkollege Rossi verpasste die erste Startreihe nur um 0,047 Sekunden. Der Weltmeister fühlte sich körperlich in besserer Verfassung als noch am Freitag. Im Verlaufe des Tages verzichtete Rossi auf schmerzstillende Mittel und konzentrierte sich auf die Abstimmung der M1. Bis zum Qualifying konnten die Probleme mit dem instabilen Hinterteil größtenteils ausgemerzt werden. Kurz vor dem Ablaufen der Trainingszeit ging Rossi noch einmal auf Zeitenjagd. In seiner vorletzten Runde musste der Italiener allerdings einen anderen Piloten überholen und verlor etwas Zeit. Die letzte Attacke brachte den "Doktor" schließlich auf Rang vier.

"Natürlich würde ich lieber in der ersten Startreihe stehen, aber Platz vier geht in Ordnung", kommentierte Rossi seine Leistung. "Ich sehr glücklich darüber, wie wir das Motorrad seit heute Morgen verbessert haben. Hinter Pedrosa sind fünf Fahrer sehr eng beisammen. Ich konnte während des Qualifyings mit dem harten Reifen schnelle Runden fahren. Wir sind schnell, aber noch nicht konstant genug. Es gibt deshalb noch Arbeit bis zum Rennen. Meine Schulter fühlt sich heute schon viel besser an, aber mir fehlt immer noch etwas Kraft."

Teammanager Davide Brivio ist angesichts der guten körperlichen Verfassung seines Star-Piloten zufrieden: "Wir waren heute alle überrascht und glücklich, dass Valentinos Schulter heute in einem viel besseren Zustand war. Wir haben die Performance, um morgen kämpfen zu können. Wir müssen nur sicherstellen, dass wir sie über die komplette Renndistanz haben. Wir müssen noch einige Einstellungen ändern, damit der Reifen besser für uns arbeitet."

Fotoquelle: Yamaha


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