Álvaro Bautista kämpfte sich auf seiner GSV-R auf Platz zehn und in die Punkte

MotoGP 2010

— 02.05.2010

Bautista: Beim Heimrennen die ersten Punkte

Álvaro Bautista sicherte sich mit einem Manöver in der letzten Runde Platz zehn in Jerez - Suzuki-Kollege Loris Capirossi nach Abflug draußen

Eine bessere Kulisse hätte er sich nicht aussuchen können: Suzuki-Rookie Álvaro Bautista holte ausgerechnet bei seinem Heimrennen in Jerez seine ersten Punkte in der MotoGP. Der Spanier beendete den Grand Prix auf dem zehnten Platz. Dabei lief es zunächst gar nicht so gut für Bautista.

Er war von Platz 13 aus gestartet, war aber nach den ersten beiden Runden auf den 16. Rang zurückgefallen. Denn er konnte nicht mehr das gute Gefühl für seine GSV-R entwickeln wie gestern. Doch Bautista biss die Zähne zusammen, fand schließlich doch zu einem guten Rhythmus und arbeitete sich wieder nach vorn. In der letzten Runde überholte er dann noch Marco Simoncelli und wurde als bester Rookie Zehnter.

Weniger Glück hatte sein Suzuki-Teamkollege Loris Capirossi. Von Startplatz elf aus konnte er sich nach vorn arbeiten und befand sich mitten im Kampf um die Top-6-Positionen. Aber in Runde drei verlor er beim Einlenken in die letzte Kurve das Vorderrad und flog ab. Capirossi konnte nicht mehr weiterfahren und machte sich zu Fuß zurück auf den Weg zur Box. Beide Piloten testen morgen in Jerez.

"Ja, ich habe meine erste Zielflagge in der MotoGP gesehen! Es war allerdings nicht mein bestes Rennen, weil ich keinen guten Start und ein Problem mit dem Bike hatte", berichtet Bautista. "Es hat sich angefühlt, als ob es in den Kurven in die falsche Richtung drückt und ich konnte nicht richtig einlenken. Trotzdem habe ich versucht, das Maximum herauszuholen und habe so gut es ging gepusht. Ich habe auf die Gruppe aufgeschlossen, die um die Plätze sieben bis zwölf gefightet hat und konnte ein paar andere überholen. Das war gut."

"Ich würde es gern mehr genießen, das Bike zu fahren, aber ich bin neu in dieser Klasse und es ist wichtig, erst das Bike zu verbessern, bevor das möglich ist", räumt der Spanier ein. "Manchmal schlagen wir die richtige Richtung ein, manchmal aber auch die falsche. Morgen beim Test werden wir versuchen, die GSV-R für mich fahrbarer zu machen. Ich freue mich darüber, es in die Top 10 geschafft zu haben. Das ist ein gutes Ergebnis, aber ich glaube, dass ich noch besser gewesen wäre, wenn das Bike wie im Training gewesen wäre."

Capirossi hatte im Warmup eine andere Abstimmung ausprobiert und war danach für das Rennen sehr zuversichtlich. "Ich bin recht aggressiv in das Rennen gestartet und konnte ein paar Jungs überholen", berichtet "Capirex". "Auch das Bike lief gut, aber ich bin in der dritten Runde gestürzt. Ich habe in der letzten Kurve ganz normal gebremst und habe das Bike zur Seite gelegt, aber ich habe die Front verloren und weiß nicht warum!"

Capirossi versuchte noch, das Bike aufzuheben, um weiterzufahren. Aber der Motor war aus. "Damit war mein Rennen beendet", seufzt der Italiener. "Es tut mir wirklich für alle Beteiligten leid, denn wir hatten mit dem Bike eine neue Richtung eingeschlagen und ich denke, dass wir jetzt wissen, wie wir unser Potenzial in Zukunft verbessern können. Sorry, ich wollte nicht stürzen, aber manchmal passiert das. Beim morgigen Test können wir in die gefundene Richtung weiterarbeiten und versuchen, konkurrenzfähiger zu sein."

Fotoquelle: Suzuki


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